Grünsfeld

Jahreshauptversammlung Ludwig Panter gibt nach 23 Jahren das Amt des Vorsitzenden ab

Duo steht nun an der Spitze des Gewerbevereins

Archivartikel

Grünsfeld.Ein Duo steht künftig an der Spitze des Grünsfelder Gewerbevereins. Michael Jouaux und Jürgen Kuhn sind die neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder wählten sie in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Eisner-Mühle“ einstimmig zu Nachfolgern von Ludwig Panter.

23 Jahre war dieser Vorsitzender. Seit der Gründung des Vereins 1996 lenkte er die Geschicke von Handel, Handwerk und Gewerbe. Mit der Übergabe seines Holzbaubetriebs im vergangenen Jahr ist Panter kein Gewerbetreibender mehr und gehört dem Verein nicht mehr an.

„Ludwig Panter hat den Verein geprägt“, betonte Joachim Markert. Der Bürgermeister würdigte die Verdienste des ehemaligen Vorsitzenden. Dieser habe sich und seine Firma mit Herzblut eingebracht. Die unter seiner Ägide erfolgten Gewerbeschauen haben nach Ansicht des Rathaus-Chefs Grünsfeld in ein neues Licht gerückt.

Vorausschauend hatten die Verantwortlichen beim Gewerbeverein die Nachfolge geregelt. Die Wahlen verliefen entsprechend zügig und reibungslos. Von nun an stehen Michael Jouaux und Jürgen Kuhn an der Spitze des Vereins. Neuer Stellvertreter ist Martin Feuerstein. Kassierer Andreas Stierle und Schriftführer Christian Barthel wurden in ihren Ämtern bestätigt. Claire Dosch, Tamara Lehrmann, Marion Markert, Steffen Möhler, Thomas Pfeuffer und Tanja Scherer gehören als Beisitzer dem erweiterten Vorstand an. Hubert Endres und Peter Kuhn fungieren weiterhin als Kassenprüfer.

Rund 50 Mitglieder zählt der Gewerbeverein derzeit. Die meisten davon sind Handwerker. Ihre Beiträge machen einen großen Teil der Einnahmen aus, die Kassierer Andreas Stierle verbuchen konnte. In den vergangenen Jahren haben die Umsätze deutlich zugenommen. Das liegt seinen Angaben zufolge an den Wertgutscheinen. „Die werden immer besser angenommen“, so Stierle. Der Gutschein könne bei zahlreichen Geschäften in der Kommune eingelöst werden und stärke so die heimische Wirtschaft.

Das mache auch der Bürgerbus, meinte Bürgermeister Markert. Bewusst werde er nur als Fahrgelegenheit zu örtlichen Betrieben eingesetzt. Die Finanzkraft der Bürger bleibe so der Gemeinde erhalten. Für die Zukunft ist Markert deshalb auch optimistisch. „Wenn wir als Einheit auftreten, brauchen wir die Konkurrenz nicht fürchten.“ feu