Grünsfeld

Den Weg fortsetzen

Archivartikel

Diana Seufert zur Bürgermeisterwahl in Grünsfeld

Es ist ein klares Zeichen: Joachim Markert wird sich um die Wiederwahl als Bürgermeister der „schönen und lebenswerten Stadt“, wie er Grünsfeld charakterisiert, bewerben. Damit hat er bei der Sitzung des Gemeinderats die Katze frühzeitig aus dem Sack gelassen. Ein Zögern oder Hinhalten der Bürger sollte es nicht geben – und das ist auch gut so. Nun wissen alle, woran sie sind.

Die Grünsfelder können mit der Entscheidung Markerts auf Kontinuität setzen. Er hat kein Geheimnis aus seiner Einstellung gemacht: Er möchte in einer zweiten Amtsperiode den eingeschlagenen Weg fortsetzen, die angestoßenen Projekte weiterführen und zu einem guten Ende bringen. Mit der Erweiterung des „Industriegebiets ob der Tauber“ zusammen mit der Stadt Lauda-Königshofen oder dem nun beschlossenen Investorenwettstreits für das „Seubert“-Areal gibt es neben der Stadtsanierung und dem Abschluss des Kindercampus erneut große Projekte, die es zu meistern gilt. Und auch die Ortsteile sollen in ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden.

Joachim Markert will den Amtsbonus nutzen und den Chefsessel im Rathaus verteidigen. Die Weichen dazu hat er gestellt. Er wird seinen Hut für die Wahl am 14. März in den Ring werfen. Ob sich ein Herausforderer findet, der ihm das Amt als Bürgermeister in Grünsfeld streitig machen will, wird sich zeigen. Noch ist das Kandidatenkarussell nicht in Schwung.