Grünsfeld

Kulturverein Spende für Brunnen vor der Stadtpfarrkirche

700 Euro für 700 Jahre

Archivartikel

Grünsfeld.700 Euro für 700 Jahre: So viel spendet der Kulturverein zum Stadtjubiläum. Mit dem Geld soll der Brunnen vor der Stadtpfarrkirche instand gesetzt werden.

Grünsfeld putzt sich heraus. Anlass ist das Jubiläum „700 Jahre Stadtrecht“. Der Brunnen am Aufgang zur Pfarrkirche St. Peter und Paul bietet derzeit einen traurigen Anblick. Momentan herrscht dort trockene Ödnis. Das soll sich ändern. Bis Ostern soll das Wasser wieder munter sprudeln.

„Der Brunnen ist ein wichtiges Grünsfelder Kulturdenkmal“, betonte Christine Kastner. Die Vorsitzende des Kulturvereins überreichte zusammen mit ihrem Stellvertreter Alfred Beetz die Spende. Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös den Adventskonzerts, beim dem für das Projekt gesammelt worden war. Der Verein hat den Betrag auf die symbolträchtige Summe aufgerundet.

Der Brunnen stammt von Ernst Singer. Der aus Franken stammende Künstler lebte von 1934 bis 2015. Er hat nicht nur künstlerische Spuren in Grünsfeld hinterlassen, sondern war auch Zeit seines Lebens mit der Stadt Grünsfeld und dem Kulturverein freundschaftlich verbunden.

Eindrucksvolle Werke seiner Schaffenskraft sind neben der Brunnenanlage die Kriegergedenkstätte auf dem Friedhof in Grünsfeld, Altar und Ambo in Kützbrunn, das Friedhofskreuz mit Kriegerehrenmal in Paimar, die Tabernakelstele in der Achatiuskapelle in Grünsfeldhausen und diverse Grabmale auf dem Friedhof in Grünsfeld.

„Wir bringen den Brunnen zum Fließen“, versprach Bürgermeister Joachim Markert. Zur Spendenübergabe hatte er Wassermeister Stefan Ludwig und Helmut Retzbach vom Städtischen Bauhof mitgenommen. Die beiden wollen sich darum kümmern, dass die Technik wieder funktioniert. Damit nicht genug. Geplant ist auch, die Beleuchtung zu erneuern und neue Pflanzen zu setzen. Wenn die Frauengemeinschaft dann den Osterschmuck am Brunnen anbringt, ist die Anlage am Aufgang zur Kirche wieder ein vorzeigbares Schmuckstück. feu