Großrinderfeld

Ferienprogramm Gräfin Wolffskeel bot vielfältiges Angebot rund um die Gesundheit

Von der Kräuterlimonade bis zur eigenen Salbe

Archivartikel

Gerchsheim.Mit vier ganz unterschiedlichen Punkten, die alle das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt stellten, bereicherte Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg das Ferienprogramm in Großrinderfeld. Das Angebot wurde von zahlreichen Kindern und jugendlichen genutzt.

Begonnen wurde mit „Yoga für Kinder“. Im großen Garten von Gräfin Wolffskeel konnten die Treffen bei sehr günstigem Sommerwetter stattfinden. Zehn Kinder wurden von Yogalehrerin Fr. Warnke in den 90 Minuten mit Yoga bekannt gemacht – und sie waren sehr begeistert.

Gesundes Frühstück

Um einen gesunden und leckeren Frühstücksbrei ging es beim zweiten Angebot, das von sieben Kindern besucht wurde. Wieder im Garten kochte Gräfin Wolffskeel zusammen mit den Teilnehmern verschiedene Rezepte. Sie war erstaunt, dass die einfachste Variante – Haferflocken mit Wasser gekocht – der Lieblingsbrei oder Porridge wurde. Weitere Varianten waren Dinkelbrei mit Hafermilch, Hirseflocken mit Mandelmilch. Obst, Trockenfrüchte und Gewürze rundeten den Geschmack ab. Es wurde alles versucht und mit großer Freude verspeist. Mehrere Kinder, die auch zu weiteren Ferienspiel-Terminen kamen, erzählten danach, dass sie zuhause jetzt morgens einen Frühstücksbrei kochen und essen. Über diese nachhaltige Resonanz für eine gute Ernährung freute sich Gräfin Wolffskeel.

Bei einem anderen Angebot ging es um „Einheimische Kräuter“. 13 Kindern wollten mehr darüber erfahren, wie sie aussehen, riechen und vor allem schmecken. Gräfin Wolffskeel hatte viele bekannte Küchenkräuter in Töpfen vorbereitet. Sie führte so die Kinder in die Welt der Pflanzen ein. Die jungen Teilnehmer durften alles genau nach Form und Geruch studieren und probieren. Dann erlebten sie, wie man mit Kräutern in der Küche arbeiten kann. Es wurde Limonade gebraut, Kräuterbutter gerührt, Kräutersalat zusammengetragen und eine Kräuterrahmsuppe gekocht. Die Kinder hatten beim Schneiden der Kräuter viel Spaß. Zudem wurden die Zutaten gemörsert, anschließend alles probiert und gewürzt. Am Ende wurde gegessen und wer wollte, durfte noch Proben und einen kleinen Mörser mit nach Hause nehmen.

Den Abschluss des Angebots der der Praxis für Naturheilkunde bildete die „Salbenherstellung“. Gräfin Wolffskeel erklärte den 13 interessierten Kindern, seit wann man Salben herstellt, sie nutzt und wie man sie verwendet.

Dann ging es ans Rühren der Salben. Mit viel Geduld wurde emulgiert und verstanden, wie die einzelnen Bestandteile eine schöne cremige Masse ergaben. Anschließend wurden die hergestellten zwei Salben in kleine Döschen genannt Krugen abgefüllt und mit Etiketten versehen. Alle Kinder durften auch diesmal ihre Schätze mit Anleitung mit nach Hause nehmen.

Die Kinder hatten große Freude dabei, ihr eigene Salbe herzustellen und waren mit großen Eifer und ernsthafter Neugierde bei der Sache. Wichtig war der Initiatorin, den Kindern eine neue Sicht auf so manche ganz „normale“ Dinge zu geben und ihnen den Wert des „Selbermachens“ zu vermitteln. pm