Großrinderfeld

Tag des Wanderns Beteiligung an bundesweiter Aktion

Schönheiten der Natur erkunden

Archivartikel

Großrinderfeld.Gemeinschaftliches Wandern unter Corona-Bedingungen – geht das? Diese Frage wurde beim Deutschen Wanderverband, der jährlich den Tag des Wanderns ausruft, oft gestellt. Der Wandertag sollte eigentlich schon im Mai stattfinden, wurde aber wegen des Lockdowns auf den 18. September verschoben. Doch auch jetzt finden sich nur wenige Wanderwarte, die mit Publikum unterwegs sein wollen.

In Großrinderfeld allerdings führen Ortsvorsteher Walter Lutz und die ehrenamtlichen Wanderwarte Gruppen mit bis zu zwölf Personen durch die Natur und stellen die Schönheit des Walds vor. Denn der Tag des Wanderns findet während der Woche des Deutschen Walds statt.

Die knapp sieben Kilometer lange Wanderung dauert zirka drei Stunden. Start (14 Uhr) und Ziel sind am Rathaus. Im Mittelpunkt steht das „Herz der Gemeinde“. Dort gibt es zwei Dreimärker, an denen die ehemals selbstständigen Gemeinden Großrinderfeld, Gerchsheim und Ilmspan sowie Schönfeld, Ilmspan und Gerchsheim zusammentreffen. Die Tour wird von den Großrinderfelder Wegewarten des Tourismusverbands Liebliches Taubertal ausgerichtet. Jeder Teilnehmer muss vor dem Start einen Covid-Auskunftsbogen ausfüllen, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Unterwegs soll bei Bedarf ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Wanderer erhalten eine Anstecknadel „Tag des Wanderns 2020“, eine Samenmischung für eine bunte Wiese aus heimischen Blumen sowie das Heft des Deutschen Wanderverbands. Die Teilnahme ist kostenfrei. mae