Großrinderfeld

Heimat- und Kulturverein Stadtrundgang führte zu Bögner-Haus

Original-Statuen in der Kirche in Schönfeld

Archivartikel

Großrinderfeld.Der Heimat- und Kulturverein traf sich zu einer Stadtführung in Tauberbischofsheim, bei dem auch das Bögner-Haus eine große Rolle spielte. Über 20 Interessierte haben den Weg in die Nähe gefunden. Trotz der Nähe zur Kreisstadt wusste Stadtführerin Irmgard Wernher-Lippert viel Wissenswerte und Neues kurzweilig zu vermitteln.

Erste Station war der Badgarten, über dessen Historie viel Interessantes erzählt wurde. Entlang der ehemaligen Stadtmauer und an historischen Gebäuden führte der Weg – immer mit vielen und kurzweiligen Erläuterungen.

Weinhändler

Am Marktplatz betrachtete man das gut erhaltene Haus des Weinhändlers Bögner. Irmgard Wernher-Lippert wusste von der Bedeutung des Weinhandels zu berichten. Und davon, dass sich schon in früheren Zeiten sechs Handelsstraßen in Tauberbischofsheim trafen.

Eine davon war der Geleitweg, der auch über Gerchsheim und Großrinderfelder führte. Einen weiteren Bezug zur Großgemeinde gibt es: die Originale der prunkvollen Statuen am Haupteingang des Bögner-Hauses finden sich in der Kirche Schönfeld. Weiter führte der Weg in den Rathaussaal und anschließend in die Stadtkirche St. Martin. Die Gästeführerin wusste auch hier wieder viel Wissenswertes zu berichten.

Nach dem gelungenen Rundgang gab es beim Abschluss in Werbach im Gasthaus „Zum Ochsen“ viel Gelegenheit zum Fachsimpeln und zur Planung künftiger Aktivitäten. hkv