Großrinderfeld

Flächennutzungsplan

Neue Gebiete für Wohnen und Handel

Archivartikel

Großrinderfeld.Die Weiterentwicklung der Kommune muss langfristig erfolgen. Dazu dient die Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Entsprechende Änderungen für den Ortsteil Großrinderfeld will Bürgermeister Johannes Leibold bei der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim/Großrinderfeld/Königheim/Werbach am 26. November einbringen.

Im Gewann „Brücklesweg“ , angrenzend an die bisherige Bebauung gegenüber des Bauhofs, ist eine Wohnbaufläche mit 2,9 Hektar ausgewiesen. Das Areal „Wolfsgarten rechts“ mit fast 2,3 Hektar, das an den Bereich „Alte Hohle“ angrenzt, soll dagegen landwirtschaftliche Fläche bleiben. Dort könnte es beim Erschließen Probleme bei der Entwässerung geben, nannte Leibold bei der Gemeinderatssitzung als Grund. Stattdessen sollen im Gewann „Zündmantel“ eine rund 1,5 Hektar große Fläche für Wohnbebauung sowie eine zusätzliche Fläche von 0,43 Hektar für ein Sondergebiet Einzelhandel vorgesehen werden. Gegenüber, im Gewann „Beund“, will man für Wohnbaufläche 2,4 Hektar vorsehen. Aufgenommen werden sollen in den Flächennutzungsplan auch die 0,77 Hektar für den künftigen Kindergarten als Sondergebiet im Gewann „Steig“ an Grundschule und Sportgelände.

Leibold sprach sich für die Arrondierung des Orts aus. Die Abstimmung mit Behörden sei bereits erfolgt. Durch ein mögliches Baugebiet „Zündmantel“, angrenzend an die Tankstelle, könnte man das Ortsschild weiter in Richtung Tauberbischofsheim versetzen und die Ortsdurchfahrt verlängern.

Gemeinderat Ralf Schieß wollte durch die Änderung des Flächennutzungsplans die anderen Ortsteile nicht benachteiligt sehen. dib