Großrinderfeld

Bürgermeisterwahl Ende der Bewerbungsfrist

Leibold und König noch im Rennen

Archivartikel

Großrinderfeld.Der zweite Urnengang bei der Bürgermeisterwahl in Großrinderfeld findet mit zwei Kandidaten statt. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am Mittwoch hatte sich kein weiterer Interessent auf den Chefsessel im Rathaus gemeldet. Stefan Deckert zog kurz vor Ende der Frist zurück. Damit treten Johannes Leibold (32) und Thomas König (51) erneut an.

Neben dem Gerchsheimer Johannes Leibold, der mit 47,8 Prozent der Stimmen beim ersten Wahlgang einen deutlichen Vorsprung eingefahren hat, bleibt auch Thomas König mit 23 Prozent der Stimmen im Rennen. Der Marbacher sieht sich „gegenüber den mehr als 500 Wählerinnen und Wählern“, die ihre Stimme für ihn abgegeben haben, „in der Pflicht, sich weiterhin für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben“. Nach wie vor sehe er Chancen, die Wahl für sich zu entscheiden, schrieb er in einer Stellungnahme an die FN.

Der Schönfelder Stefan Deckert wird nicht mehr antreten. Nach einer langen und intensiven Analyse der Wahlergebnisse habe er sich zu diesem Schritt entschlossen. „10,8 Prozent sind zwar ein gutes Ergebnis, reichen aber nicht aus, um ernsthaft mit einem Überraschungserfolg im zweiten Wahlgang zu rechnen“, dankte er seinen 252 Wählern für das Vertrauen. „Aus Gründen der Loyalität, der Fairness und dem Respekt gegenüber unserer Demokratie“ ziehe er seine Kandidatur zurück.

Dr. Jörn Engstfeld hatte bereits am Wahlsonntag mitgeteilt, dass er für die Neuwahl nicht zur Verfügung steht (wir berichteten). 8,6 Prozent der Wähler wollten ihn als künftigen Bürgermeister sehen.

Gewählt wird am Sonntag, 10. November. Dann reicht die einfache Mehrheit: Der Kandidat mit den meisten Stimmen wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Großrinderfeld. dib