Großrinderfeld

Bürgermeisterwahl Sven Schultheiß übernimmt Amtsgeschäfte und Vertretung

Kandidatenvorstellung für jeden Ortsteil

Archivartikel

Grossrinderfeld.Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl in Großrinderfeld soll es in jedem der vier Ortsteile eine Kandidatenvorstellung geben. Das entschied der Gemeinderat einstimmig in seiner Sitzung am Dienstagabend im Großrinderfelder Rathaus. Als vorläufige Termine legte das Gremium den 30. September sowie drei Tage unmittelbar vor der Wahl (14. bis 16. Oktober) fest. Über den endgültigen Zeitplan soll nach Bewerbungsschluss in der Gemeinderatssitzung am 24. September entschieden werden.

Nach der Wahl von Anette Schmidt zur Bürgermeisterin der Kreisstadt Tauberbischofsheim ist das Amt in Großrinderfeld seit dem 1. September vakant. Sven Schultheiß setzte den Gemeinderat in Kenntnis, dass er die Gemeinde Großrinderfeld als erster Stellvertreter des Bürgermeisters, nach Paragraf 48 der Gemeindeordnung in Baden-Württemberg, während dieser Zeit vertrete. „Die Gemeinde bleibt geschäftsfähig“, stellte Schultheiß klar. Seine Stellvertreter sind Peter Weingärtner und Helga Koch. Der Gemeinderat stimmte dieser Regelung einstimmig zu. Auch zum Bewerbungsprozess und zum Wahlkampf nannte der Bürgermeisterstellvertreter in der Sitzung wesentliche Formalien: Bis zum 23. September um 18 Uhr könnten Personen ihre Bewerbung einreichen. „Ob diese Bewerber dann als Kandidaten zugelassen werden, prüft der Gemeindewahlausschuss bis zum 24. September“, erklärte Schultheiß.

In der Zeit vor der Wahl am 20. Oktober dürften die Kandidaten bis zu 100 DIN-A4-große Wahlplakate platzieren. Am Tag der Wahl müssten die Plakate dann in einem Mindestabstand von 50 Metern zu dem Wahllokal hängen. Wahlwerbung im Amtsblatt beizulegen sei aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht möglich. „Abgesehen davon, können die Bewerber selbst entscheiden, wie sie ihre Werbung verteilen“, betonte Schultheiß.

Die weiteren Tagesordnungspunkte „Satzungen/Geschäftsordnung“ und Ausschüsse/Ältestenrat“ zur Bürgermeisterwahl wurden vertagt.

Nach wie gebe es mit Johannes Leibold aus Gerchsheim und Dr. Jörn Engstfeld aus Großrinderfeld zwei Bewerber. Das gab Sven Schultheiß auf Nachfrage in der Sitzung bekannt.

Knapp drei Wochen bleiben also noch, um die Unterlagen für eine Kandidatur einzureichen.