Großrinderfeld

Gewerbeschau Firmen gaben Bevölkerung einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit / Unterhaltung und Aktionen für Kinder

Großer Erfolg nach zwölf Jahren Pause

Archivartikel

Die Gewerbeschau im Geißgraben stieß bei der Bevölkerung auf großes Interesse. Über 5000 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die örtlichen Firmen zu informieren.

Gerchsheim. Mit so einem Erfolg hätten die Verantwortlichen der Gewerbevereins Großrinderfeld nie gerechnet. Über 5000 Besucher kamen bei schönstem Herbstwetter zur Gewerbeschau ins Gewerbegebiet Geißgraben.

Verein 2001 gegründet

Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Michael Grund, blickte bei seiner Begrüßung auf dem Gelände der Firma Karl’s Säfte auf die vergangene Gewerbeschau vor zwölf Jahren zurück.

Der Verein war 2001 gegründet worden, um einen Austausch der Gewerbetreibenden untereinander zu erleichtern und sich bei Problemen gegenseitig zu unterstützen. Seit der letzten Schau hat sich einiges getan auf dem Berg: einige Firmen sind dazu gekommen und das Gebiet hat sich erweitert. Auch deshalb fielen die Besucher in dem Gebiet am Sonntag nicht so auf, es ist mittlerweile einfach weitläufiger. Nach der offiziellen Begrüßung durch Grund und dem ersten Bürgermeisterstellvertreter Dr. Sven Schultheiß verteilten sich die Massen in die umliegenden Betriebe und begutachteten die angebotenen Waren und Dienstleistungen.

„Man kann sehen, was die Gewerbetreibenden in der Großgemeinde alles zu bieten haben“, lud Schultheiß die Besucher ein, sich einen Überblick zu verschaffen. Unter den Gästen war auch Großrinderfeld frühere Bürgermeisterin Anette Schmidt, die in ihrer Amtszeit viel für die Verwirklichung der Gewerbeschau von Seiten der Gemeinde unternommen hatte.

Neben den Dienstleistungen gab es für jede Altersklasse auch Angebote zur Unterhaltung. Die Kinder tobten sich in der Miniaturwelt bei der Firma Heer mit kleinen Baggern und Radladern voll aus und betätigten sich sportlich auf den von der Sparkasse Tauberfranken, der Volksbank Main Tauber und der Firma Feuerstein gestellten Hüpfburgen Außerdem gab es lustige Tiere aus Luftballons und ein historisches Karussell im Hof von Bittermann Weiss Holzbau.

Viele Besucher bei Firma Seubert

Großer Anziehungspunkt war die erst vor einer Woche eröffnete Produktionsstätte der Seubert Feinkostmanufaktur. Gerne hätte die Firma ihren Neubau zur Besichtigung geöffnet, aber aus lebensmittelhygienischen Gründen war das leider nicht möglich, erklärte Firmenchef Marcus Seubert. Doch dafür wurden die angebotenen Speisen den Mitarbeitern förmlich aus den Händen gerissen.

Viele Firmen, die sonst eher keinen Publikumsverkehr haben, wie „Pro Arte fine acoustics“ , wo hochwertige und preiswerte Gitarren ausprobiert werden konnten, oder Teichmann Aquaristik mit seinen Wassertieren, öffneten ihre Tore für die Öffentlichkeit. Auch der Nabu hatte einen Stand mit Bildern von Aktivitäten der vergangenen Jahre aufgebaut und warb für das Bürgerbegehren zum Artenschutz. Der Sozialverband VdK informierte zu aktuellen Themen und möglichen Hilfen durch den Verein.

Für Freunde historischer Traktoren gab es bei Timo Erlenbach eine Ausstellung und die Möglichkeit der Verkostung verschiedener Honigsorten. Zudem präsentierten sich die Helfer vor Ort als schnelle Einsatzgruppe des DRK, mussten aber zum Glück nicht eingreifen.

Mehrere örtliche Vereine halfen bei der Bewirtung und sorgten so für ein Wohlfühlen der Besucher. „Es war insgesamt ein gelungener Tag“, sagte Heiko Wülk, Mitorganisator der Gewerbeschau in einem ersten Resümee.

Man will jetzt wieder regelmäßig auf den Geißberg einladen und den Besuchern die Vorzüge der Gewerbetreibenden aus der Gemeinde zu präsentieren.