Großrinderfeld

Corona-Krise Gemeinde Großrinderfeld aktiv geworden

Gremium koordiniert

Archivartikel

Großrinderfeld.Die Gemeinde Großrinderfeld hat einen Koordinierungsstab im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus gegründet. Unter Vorsitz von Bürgermeister Johannes Leibold beschäftigen sich aktuell sechs Mitglieder aus Gemeinderat und Verwaltung mit den für die Bürger wichtigen Themen rund um das Virus. Ziel ist es, Großrinderfeld möglichst problemlos durch die aktuelle Situation zu führen.

„Gerade wir im ländlichen Raum sehen uns gut gerüstet für die anstehenden Wochen“, so Bürgermeister Leibold, „ist hier doch die Ausbreitung des Virus allein durch die geringere Bevölkerungsdichte langsamer“. Trotzdem finde man alle Möglichkeiten der medizinischen Betreuung quasi vor der Haustür in Tauberbischofsheim und Würzburg. Dies sei allerdings kein Grund, unvorsichtig zu sein. Man müsse die weitere Ausbreitung des Virus auch hier bekämpfen. „Wir müssen uns solidarisch sowohl mit unseren unmittelbaren Nachbarn als auch mit der Gesellschaft als Ganzem zeigen – dann bekommen wir die Situation auch in den Griff“, meint Leibold zuversichtlich.

Der Koordinierungsstab beherzige das selbst. Er nutze beispielsweise, von begründeten Ausnahmefällen abgesehen, grundsätzlich Telefon und elektronische Kommunikation. Auch Status-Sitzungen wurden bereits mehrfach mittels Videokonferenz abgehalten.

„Es ist unser aller Verantwortung, die Ausbreitung des Virus zu reduzieren und dafür persönliche Kontakte zu verringern“, so der Rathauschef. „Als Gemeinde müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen.“

Als erste „sichtbare“ Maßnahme hat der Stab die Einrichtung eines Großrinderfelder Corona-Informationssystems veranlasst.