Großrinderfeld

Zu Besuch in Vierzehnheiligen

Auf Pilgerreise

Großrinderfeld/Werbach.37 Teilnehmer aus der Seelsorgeeinheit Großrinderfeld-Werbach machten sich mit Pfarrer Dr. Damian Samulski und Gemeindereferentin Birgit Kuhn auf zur Basilika Vierzehnheiligen. Bereits auf der Hinfahrt wurden diese Heiligen in der Andacht betrachtet und im Fürbitte-Gebet angerufen. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst erläuterte ein Franziskanerpater das barocke Schmuckstück. Den Nachmittag verbrachte die Pilgergruppe in Bamberg, dem „Klein –Venedig. Wegen seiner Lage auf sieben Hügeln wird die Stadt mit viel Kopfsteinpflaster auch als fränkisches Rom bezeichnet. Eine Dom-Führung vermittelte einiges Wissen rund um das einzig heiliggesprochene Kaiserpaar Kunigunde und Heinrich. Die beiden Heiligen sind im Bamberger Dom bestattet. Sehenswert im Chorraum war das marmorne Hochgrab, das Papstgrab von Clemens II. (1046/47). Die kunstvolle Gestaltung des Sarkophags aus der Mitte des 13. Jahrhunderts macht das Grab im Bamberger Dom aus kunsthistorischer Sicht zu einer Besonderheit. Zudem ist es das einzige erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen. Die Gerchsheimerin Hilde-Marie Groß, die in Bamberg wohnt, führte anschließend die Wallfahrer auf den Michaelsberg. Auf dem Weg dorthin erzählte sie manches über die historischen Gebäude. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Zentrum der Stadt an der Regnitz ging es für die Teilnehmer mit vielen Eindrücken dann wieder zurück in die Heimat.