Großrinderfeld

Bürgermeisterwahl Thomas König in Ilmspan und Gerchsheim

Ärztliche Versorgung wichtig

Archivartikel

Gerchsheim/Ilmspan.Der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters, Thomas König, war vor Ort in Gerchsheim und Ilmspan. Bei einem Ortsrundgang mit Bürgern, Ortsvorstehern sowie Mitgliedern des Gemeinde- und Ortschaftsrates erkundete er die Ortsteile. Anschließend fanden Bürgergespräche statt.

Der Diplomverwaltungswirt nutzte die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen, seinen beruflichen Hintergrund und seine Motivation für die Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters in Großrinderfeld darzustellen.

Danach wurde rege diskutiert über Sachthemen, die von ihm aus bisherigen Einzelgesprächen wahrgenommen und aufgegriffen wurden. Unter anderem wurde über die künftige ärztliche Versorgung in der Gesamtgemeinde Großrinderfeld gesprochen. Insbesondere die fehlende Mobilität vor allem älterer Menschen erfordere eine dauerhaft ausreichende ärztliche Präsenz vor Ort. Thomas König sieht die Gemeinde in der Pflicht, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für eine ausreichende ärztliche und medizinische Nahversorgung einzusetzen.

Zum Thema Radwegenetz besteht häufig der Wunsch, die fehlenden Anbindungen in die Nachbarkommunen herzustellen. Notwendig sind Radwege für die Strecken aus Gerchsheim in Richtung Kist für die Anbindung nach Würzburg sowie aus Paimar in Richtung Schönfeld/Ilmspan . Im Vergleich zum benachbarten Welzbachtal und Grünbachtal fehle es hier an durchgängigen Radwegen, die das Radfahren für Einwohner, aber auch für den Radtourismus erheblich attraktiver machen würden. Für Thomas König ist es die Aufgabe der Gemeinde, das Thema aufzugreifen und die Initiative zu ergreifen.

Bei der Kinderbetreuung bezieht Thomas König klar Stellung. Für ihn ist eine dezentrale wohnortnahe Betreuung für Kinder im Kindergartenalter und für Kleinkinder notwendig, um den Bedürfnissen der Familien in allen Teilorten gerecht zu werden.

Weitere Themen wie die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an einheimische Gewerbetreibende, Wertschätzung des Ehrenamtes in Vereinen und Institutionen wurden angesprochen und mit dem Bewerber diskutiert.

Zur Frage der Amtsdauer im Falle einer Wahl stellt Thomas König klar, dass er für die Dauer von acht Jahren antrete und solange auch als Bürgermeister für alle arbeiten werde. Wenn er danach wieder gewählt werde, wolle er gerne weitere acht Jahre bleiben. pm