Fußball

Kreisliga Tauberbischofsheim Obwohl verletzungsbedingt einige Stammkräfte fehlten, gewinnt das bisherige Schlusslicht mit 2:1 gegen den 1. FC Umpfertal

Wittighausen/Z. holt seine ersten Zähler

Archivartikel

TuS Großrinderfeld – DJK Unterbalbach 4:0

Tore: 1:0 (10.) und 2:0 (19.) Robin Thoma, 3:0 (21.) Fabian Richter, 4:0 (70.) Fabian Michel. – Schiedsrichter: Hermann Bischof (Külsheim). – Zuschauer: 50.

Die Hausherren begannen stark und erspielten sich gleich einige Möglichkeiten. Nachdem der TuS nach zehn Minuten folgerichtig durch Thoma in Front gegangen war, machte er danach alles richtig, innem man weiter Druck auf das gegnerische Tor ausübte. Dadurch erhöhten die Gastgeber bis zur 21. Minute auf 3:0. Unterbalbach fand im ersten Durchgang überhaupt nicht in die Partie und hatte Glück, dass der glänzend aufgelegte Keeper einen noch höheren Rückstand zur Pause verhinderte. Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Die Begegnung wurde nun zerfahrener, wobei beide Mannschaften offensiv nicht allzu viel zustande brachten. Letztlich waren es aber wiederum die Gastgeber, die in der 70. Minute einen weiteren Treffer markierten und den deutlichen Sieg über ins Ziel brachten.

SV Viktoria Wertheim – TSV Schwabhausen/W. 2:0

Tore: 1:0 (40.) Justin Schulz (Foulelfmeter), 2:0 (77.) Steffen Fahner. – Schiedsrichter: Felix Beuchert (Walldürn). – Zuschauer: 150.

Die Heimelf begann druckvoll und schnürte die Gäste in der ersten Viertelstunde in deren eigener Hälfte ein. In der Folge konnte sich der TSV zwar aus der Umklammerung befreien, doch passierte vor den Toren zunächst wenig. In der 40. Minute wurde der Viktoria ein Strafstoß zugesprochen, den Schulz sicher verwandelte. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht allzu viel zu. In der Offensive verpasste man jedoch immer wieder die Gelegenheit die Führung weiter auszubauen. Die Vorentscheidung besorgte letztlich Fahner, der in der 77. Minute den 2:0-Endstand markierte.

SV Wittighausen/Z. – 1. FC Umpfertal 2:1

Tore: 0:1 (30.) Michael Kreh, 1:1 (60.) Nico Spitznagel, 2:1 (85.) Michael Bauer. – Schiedsrichter: Thomas Berthold (Königheim). – Zuschauer: 100.

Die Zuschauer sahen eine von beiden Mannschaften hitzig geführte Partie. Im ersten Abschnitt wirkten die Gastgeber streckenweise jedoch etwas träge, was die Gäste nach einer halben Stunde mit der Führung bestraften. Der gastgebende SV wurde in der Folge aktiver und zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Kontrolle und glichen durch einen abgefälschten Schuss von Spitznagel aus (60.). Die Gäste brachten in der Folge kaum noch etwas zustande, so dass der SV Wittighausen/Zimmern weiter forsch nach vorne spielte und in der 85. Minute den umjubelten Treffer zum 2:1-Endstand markierte.

TSV Gerchsheim – VfB Reicholzheim/D. 0:6

Tore: 0:1 (3.) Joachim Gattenhof, 0:2 (42.) Anton Ochs, 0:3 (45.) Simon Lampert, 0:4 (65.) Michael Köhler, 0:5 (70.) Ivo Seubert, 0:6 (85.) Joachim Gattenhof. – Schiedsrichter: Edgar Reibel (Westernhausen). – Zuschauer: 100.

Nach den „Pleiten“ der letzten Wochen ohne eigenen Torerfolg hatte sich der TSV Gerchsheim für diese Partie Einiges vorgenommen. Die Hoffnungen auf eine Überraschung erhielten jedoch bereits nach drei Minuten einen Dämpfer, als Gattenhof die frühe Gästeführung markierte. Nachdem der VfB noch vor der Pause auf 3:0 erhöht hatte, ging für die Hausherren auch in der zweiten Hälfte nicht mehr viel. Der VfB spielte indes weiter nach vorne und markierte drei weitere Treffer zum letztlich ungefährdeten Sieg.

TSV Kreuzwertheim – TSV Tauberbischofsheim 0:4

Tore: 0:1 (13.) Marvin Gimbel, 0:2 (Foulelfmeter, 16.) Mario Greco, 0:3 (27.) Paul Rodemers, 0:4 (41.) Mario Greco. – Schiedsrichter: Thomas Schätzlein (Altertheim). – Zuschauer: 100.

Bereits am Freitag traf der TSV Kreuzwertheim auf die Absteiger aus der Kreisstadt. Sicherlich sind die Gäste als Favorit in die Partie gegangen, doch hatte man auf Kreuzwertheimer Seite wohl nicht mit einer solch hohen Niederlage gerechnet. Nachdem Gimbel in der 13. Minute die Führung für den Absteiger markiert hatte, legte Greco nur drei Minuten später per Strafstoß nach. Kreuzwertheim fand in dieser Phase nicht in die Partie und musste bis zur Pause zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste einen Gang zurück, ohne jedoch die Kontrolle gänzlich aus der Hand zu geben. Letztlich landete man einen ungefährdeten Sieg gegen offensiv schwache Hausherren.

FV Brehmbachtal – VfR Gerlachsheim 0:3

Tore: 0:1 (50.) Mirko Papenhoff, 0:2 (86.) Nico Hefner, 0:3 (90.) Mirko Papenhoff. – Schiedsrichter: Markus Kohler (Windischbuch). – Zuschauer: 90.

Zu Beginn erarbeiteten sich die Gäste mehr Spielanteile. Die Heimelf lief in dieser Phase zu früh an, was letztlich für den eigenen Spielaufbau nicht zuträglich war. Nach einer knappen halben Stunde wurde der FVB besser und ließ sich auch das eine ums andere Mal im gegnerischen Strafraum blicken. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis die Gäste die Führung markierten. Im Anschluss versuchte der FVB dagegenzuhalten, doch fand man kein Mittel gegen die gegnerische Defensive. Gerlachsheim blieb in der Offensive nun konsequent und markierte zwei weitere Treffer zum 3:0-Auswärtssieg.

SV Pülfringen – TSV Unterschüpf/Kuppr. 4:2

Tore: 1:0 (20.) Matthias Scherer, 1:1 (21.) Ibrahima Diallo, 1:2 (29.) Robin Haun, 2:2 (41.) Norman Pfreundschuh, 3:2 (45.) Patrick Knüll, 4:2 (74.) Christian Semmler. - Schiedsrichter: Thomas Schätzlein (Altertheim). – Zuschauer: 150.

Die Zuschauer sahen eine fulminante erste Hälfte. Beide Mannschaften agierten sehr offensiv, so dass bis zur Pause bereits fünf Tore auf der „Anzeigetafel“ standen. Nachdem Scherer in der 20. Minute den SVP in Front brachte, dauerte es nur neun Minuten, ehe der TSV das Ergebnis gedreht hatte. Pülfringen wurde in der Folge wieder besser und markierte seinerseits zwei Treffer zur 3:2-Pausenführung. Auch im zweiten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei nun über weite Strecken die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor zu wünschen übrig ließ. In der 74. Minute nahm sich Spielertrainer Semmler ein Herz und drosch den Ball zum letztlich nicht unverdienten 4:2-Endstand ins Netz.