Fußball

Kurzinterview Claudio Henn, Oberwittstadt, über die TSV-Stärken

„Wir erwarten von allen Spielern Torgefährlichkeit“

Archivartikel

Claudio Henn, Trainer des seit vier Wochen siegreichen Tabellenzweiten der Landesliga Odenwald, TSV Oberwittstadt, spricht über die aktuelle Situation.

Herr Henn, ein Drittel der Spielrunde ist absolviert. Sind Sie mit Ihrem Team zufrieden?

Claudio Henn: Wir sind wirklich sehr zufrieden. Nach dem holprigen Start mit der Niederlage im Pokal und dem verlorenen ersten Spiel gegen Uissigheim haben wir weiter an unsere Fähigkeiten geglaubt und uns von den fehlenden positiven Ergebnissen nicht beeindrucken lassen.

Ist der TSV schwerer auszurechnen, weil er mit Andreas Beckmann, Jan Reuther und Andreas Rüttenauer gleich drei Angreifer mit jeweils schon fünf Saisontreffern in seinen Reihen hat?

Henn: Das auf jeden Fall, aber das gehört auch zu unserer Spielidee. Wir erwarten von allen Spielern, dass sie eine gewisse Torgefährlichkeit ausstrahlen, damit wir eben nicht ausrechenbar sind. Mit Dirk Essig haben wir noch einen weiteren Spieler mit vier Toren und Domi Rolfes und Christian Schledorn werden ihr Torkonto auch noch in der Zukunft auffüllen.

Ihr Team ist die zweitstärkste Auswärtself; der FV Mosbach ist das zweitschwächste Heimteam und gewann bisher nur gegen Neunkirchen. Wird die Aufgabe deshalb nicht sogar leichter als bei den letzten vier gewonnenen Partien?

Henn: Solche Statistiken spielen für uns überhaupt keine Rolle. Wir wissen, dass wir gegen jedes Team in der Liga gewinnen können, aber falls wir nicht hundert Prozent geben oder wir jemand unterschätzen, wir auch gegen jede Mannschaft verlieren können. Deshalb nehmen wir jedes Spiel jeden Gegner sehr ernst.

Haben Sie am Sonntag weitgehend ihren kompletten Kader zur Verfügung?

Henn: Leider hat sich Andreas Rüttenauer im Spiel gegen Neunkirchen am Knöchel verletzt und wird wahrscheinlich nicht spielen können. Hinter Christian Schledorn steht auch noch ein Fragezeichen, ansonsten sind alle fit. ferö