Fußball

Verbandsliga Nordbaden Im Gegensatz zur Vorsaison geht nun der VfR Gommersdorf in die Partie gegen die SpVgg Neckarelz

Veränderte Vorzeichen

Zum zweiten Male in dieser noch jungen Saison trifft der VfR Gommersdorf auf die SpVgg Neckarelz. Anfang August, beim Erstrundenspiel im Badischen Verbandspokal, gewannen die Gommersdorfer in Neckarelz mit 2:0.

Jetzt, am sechsten Spieltag der Verbandsliga (Anstoß am Sonntag um 14 Uhr) ist diese Partie für beide sehr wichtig und auch richtungsweisend. Beide Mannschaften haben Punkte bitter nötig, denn die Liga ist sehr ausgeglichen.

Nach dem Aderlass bei den Elzern in der Sommerpause schart sich nun um den 29-jährigen Andreas Schwind eine ganz junge Truppe, die ohne Druck befreit aufspielen kann. Und das macht diese Mannschaft so gefährlich und unberechenbar. Das junge Team von Trainer Stefan Strerath darf auf keinen Fall von den Gommersdorfern unterschätzt werden, denn ihre jugendliche Unbekümmertheit hat ihnen sogar noch in den letzten Spielminuten Punkte eingebracht. „Wir wollen natürlich den Schub dieser vier erzielten Punkte mitnehmen“, sagt SpVgg Trainer Stefan Strerath. Die Favori-tenrolle schiebt er aber weiter und äußert sich vorsichtig: „Wir müssen trotzdem wie in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um in Gommersdorf bestehen zu können“.

Weil die Neckarelzer mit der letztjährigen Mannschaft nicht mehr zu vergleichen sind, tragen jetzt die Gommersdorfer die Favoritenbürde. Der 3:1-Sieg der Gommersdorfer letzten Sonntag in Durlach-Aue kam zum richtigen Zeitpunkt. Eine Niederlage hätte fatale Folgen für die Jagsttäler gehabt. Durch diesen Dreier riss der Abstand ins Mittelfeld nicht ab. „Die drei Punkte waren wichtig für uns. Die Leistung war okay, aber ist sicher noch steigerungsfähig“, ließ VfR Trainer Peter Hogen das letzte Spiel nochmal Revue passieren. Jetzt folgen für den VfR zwei Heimspiele. Nach dem Gastspiel der Neckarelzer kommt dann nächs-ten Sonntag der FC Zuzenhausen. Da haben die Gommersdorfer zwei Mal die Chance, nicht nur ihr Punktekonto sondern auch ihre Heimbilanz zu verbessern. „Wir haben zuhause noch keine Punkte geholt, das wollen wir unbedingt ändern“, zeigt Hogen Kampfgeist und gibt schon mal seiner Truppe die Richtung vor. „Ob Niklas Breuninger, Jakob Hespelt und Andreas Cebulla am Sonntag wieder dabei sein können, muss man die Trainingswoche abwarten“, sagt Hogen noch zur Personalsituation beim VfR.

Viele Jahre gingen Hogen und Strerath einen gemeinsamen Weg als Trainer und Co-Trainer bei der SpVgg Neckarelz. Jetzt stehen sie sich zum wiederholten Male als Trainer verschiedener Teams gegenüber. Auf jeden Fall wird die Freundschaft der beiden Trainer für diese 90 Minuten ruhen. In der „dritten Halbzeit“ wird man dann sehen . . .