Fußball

Fußball VfB Stuttgart will in Nürnberg Schritt machen

Trainer kriegt nichts mit

Archivartikel

Es interessiert Pellegrino Matarazzo jetzt nicht mehr, was die Konkurrenz macht. Dass sich der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim im direkten Duell die Punkte wegnehmen? „Ich schau nicht drauf“, meint der Trainer des VfB Stuttgart. Muss er auch nicht. Denn zwei Spieltage vor dem Ende einer mal wieder turbulenten Saison haben die Schwaben als Tabellenzweiter doch wieder alles in der eigenen Hand. Mit einem Sieg am Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg könnte die Bundesliga-Rückkehr des VfB bei einer gleichzeitigen HSV-Niederlage schon so gut wie perfekt sein. Aber wie der HSV spielt, das wird der ehemalige Hoffenheimer Co-Trainer Matarazzo ja zunächst gar nicht mitbekommen.

„Unsere Aufmerksamkeit liegt allein auf unserer Leistung. Unsere Leistung entscheidet jetzt über unseren Weg“, sagt der 42-Jährige. Einen Punkt Vorsprung haben die Stuttgarter (55) auf die drittplatzierten Hamburger (54). Dicht dahinter folgt Heidenheim (52) auf dem vierten Rang. Die Ausgangslage könnte für den VfB im Endspurt also kaum besser sein. Trotzdem steigt der Druck. Denn gewissermaßen kann der VfB Stuttgart nicht aufsteigen, er muss. Die Rückkehr in die Bundesliga wäre die Erledigung einer Pflichtaufgabe. „Wir haben alles in der Hand“, sagt Matarazzo. dpa