Fußball

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Testspielverbot in Bayern

Die ausgebliebenen Lockerungen für den Amateurfußball im Freistaat haben beim Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), Rainer Koch, heftige Kritik hervorgerufen. So sind etwa Testspiele weiter untersagt. Die «Nichtfreigabe von Freundschaftsspielen im Amateurfußball stößt bayernweit auf großes Unverständnis, zumal sie zumindest bislang von der Staatsregierung in der Sache in keiner Weise begründet worden ist. Ehrlich gesagt auch bei mir“, so Koch. Wenn die Landesregierung mit ihren Entscheidungen bei Bayerns Vereinen und Mitgliedern auf breites Verständnis stoßen wolle, „muss sie ihre Entscheidungen so treffen und begründen, dass sie von den Menschen verstanden und akzeptiert werden“, schrieb er.

Koch will sich mit dem Verband „intensiv darum bemühen, dass die Staatsregierung Freundschaftsspiele sehr zeitnah erlaubt“. Er hatte eine Sitzung des BFV-Vorstands einberufen. Dort wolle man erörtern, „warum Fußballspiele am Wochenende in Württemberg, Baden, Hessen, Thüringen, Sachsen, Tschechien und Österreich, nicht aber in Bayern erlaubt sind“.

Den aktuellen BFV-Plänen zufolge soll die derzeit wegen der Corona-Krise unterbrochene Spielzeit 2019/20 im September fortgesetzt werden, wenn dies die staatlichen Vorgaben erlauben. dpa