Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Edelfingen will nun auch zu Hause punkten / SGM Weikersheim/Schäftersheim unter Druck

SV Wachbach will weiter dranbleiben

Archivartikel

Im fünften Spiel hat es den SV Wachbach erwischt: Beim hochmotivierten Aufsteiger Leukershausen-Mariäkappel gab es die erste Saisonniederlage. Die Kaludra-Elf rutschte um einen Platz auf Rang drei der Tabelle und liegt nun drei Punkte hinter Tabellenführer Obersontheim, der immer noch eine weiße Weste hat. Der SV Edelfingen holte sich den zweiten Saisonsieg in Mainhardt und scheint endgültig in der Liga angekommen zu sein. Noch ohne Sieg steht Weikersheim/Schäftersheim im Tabellenkeller, nachdem auch die Partie beim bisherigen Schlusslicht Untermünkheim verloren ging. Die Mannschaft von Trainer Edgar Klärle spielt nun gegen Leukershausen-Mariäkappel, Edelfingen hat mit Niedernhall/Weißbach einen Hochkaräter zu Gast und Wachbach empfängt die SGM Altenmünster/ESV Craisheim.

SV Edelfingen – SGM Niedernhall/Weißbach: Nach fünf Spielen steht Aufsteiger Edelfingen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz neun und damit im Mittelfeld der Tabelle. Nach dem schweren Auftaktprogramm war dies nicht unbedingt so zu erwarten. „Mit viel Fleiß, Laufarbeit und Ordnung haben wir das Auswärtsspiel gegen Mainhardt gewonnen“, sagt Trainer Schabert. „Nach dem Spiel war die Freude natürlich riesengroß, weil es ja auch ein Sieg gegen einen Mitkonkurrenten im hinteren Tabellendrittel war. Wir waren die bessere Mannschaft, haben mehr investiert und sind als auch verdienter Sieger vom Platz gegangen.“ Mit Niedernhall kommt nun ein ganz anderes Kaliber zum SVE. Die Mannschaft vom Klaus Heinle hat noch an Qualität dazugewonnen und das Spiel gegen Obersontheim hat gezeigt, wozu sie in der Lage ist, auch wenn es dann knapp verloren ging. „Wir müssen gegen diesen Gegner als Kollektiv auftreten und uns gegen diese Breite an Qualität Lösungen erarbeiten“ hofft der SVE-Coach auf ein erstes Erfolgserlebnis zuhause. „Nach Wachbach (3.) und Dünsbach (5.) kommt jetzt mit Niedernhall der Tabellenvierte nach Edelfingen. „Das macht es uns nicht gerade leichter, unseren Zuschauern auch mal ein Erfolgserlebnis daheim zu präsentieren. Es wird ein sehr schweres Heimspiel für uns, aber wir haben so gut wie alle Mann an Bord und werden dieses Spiel engagiert angehen.“ Die bisher einzige Niederlage kassierte der Gast in Obersontheim.

SV Westheim – Spfr. Bühlerzell: Regelrecht deklassiert wurde der Aufsteiger im letzten Heimspiel bei der 1:8-Klatsche gegen Obersontheim. Es war die zweite Heimniederlage in drei Spielen. Mit Bühlerzell kommt nun eine erfahrene Mannschaft, die allerdings den Saisonstart verschlafen hat und bislang erst einmal gewonnen hat. Auswärts stehen für die Bühlerzeller gar drei Niederlagen in drei Spielen zu Buche. Beide sind bestrebt zu punkten, um sich etwas in der Tabelle nach vorne zu orientieren.

TSV Obersontheim - TSV Ilshofen II: Erster gegen Zweiter – das Topspiel der Liga geht in Obersontheim über die Bühne. Bisher läuft es beim Spitzenreiter wie geschmiert, denn alle Spiele wurden gewonnen und auch die Tordifferenz ist bei 26:6 Toren vom Feinsten. Gegner Ilshofen II, der nur in Weikersheim Punkte lassen musste und ebenfalls noch ungeschlagen ist, hat mit erst vier Gegentoren noch eine stabilere Hintermannschaft. Kommt die Obersontheimer Torfabrik erst einmal auf Touren, ist sie kaum aufzuhalten. Mit einem Heim-Dreier kann sich Obersontheim einen hartnäckigen Verfolger erst einmal vom Leibe halten. Ilshofen II dagegen wittert die Chance, mit einem Sieg am Tabellenführer vorbeizuziehen.

TSV Michelfeld – TuRa Untermünkheim: Nach vier Spielen ohne Niederlage kassierte Michelfeld in Ilshofen die erste Saisonniederlage und rutschte zwei Plätze ab auf Rang sechs. Nun steht das Lokalderby gegen Untermünkheim an. Sechs Mal spielte man bisher gegeneinander und noch nie konnte Michelfeld gewinnen. Das soll sich nun ändern, was gegen die schwach gestarteten Untermünkheimer auch möglich zu sein scheint. Doch der TuRa hat letzte Woche gegen Weikersheim den ersten Saisonsieg eingefahren und wird zusätzlich motiviert sein. SGM Weikersheim/Schäftersheim – Spfr. Leukershausen-Mariäkappel: Auch nach fünf Spielen wartet Aufsteiger Weikersheim/Schäftersheim noch immer auf den ersten Saisonsieg. Der wäre nach der Niederlage im Kellerduell in Untermünkheim nun bitter nötig. Trainer Edgar Klärle sprach nach der Partie von einer „bitteren Niederlage in einem mäßigen Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Aber der TuRa hat aus einer der wenigen Chancen ein Tor gemacht und wir haben aus unseren paar keines gemacht.“ Im Aufsteiger-Duell kommt der Gast mit zwei Siegen im Rücken. „Ich erwarte eine sehr körperliche Mannschaft, aber wir versuchen es natürlich erneut, endlich einen Dreier zu holen“, so Klärle. Mit Pascal Unterwerner, der eine Knöchelverletzung erlitten hat, und Fabian Schmitt der im Urlaub ist, fehlen der SGM zwei wichtige Spieler. „Aber dieses Problem haben alle Mannschaften“.

SV Wachbach – SGM Altenmünster/ESV Crailsheim: Der SV Wachbach hatte bei Aufsteiger Leukershausen große Probleme und handelte sich verdient die erste Saisonniederlage ein. „Kleiner Platz, Flutlicht, viel nicht unterbundenes Zeitspiel – da kamen wie befürchtet viele Rahmenbedingungen zusammen, die ein normales Fußballspiel verhinderten“, sagte Trainer Arben Kaludra. „Die Gastgeber kamen damit viel besser zurecht als wir und haben verdient gewonnen. Zudem ging Marco Schmieg angeschlagen ins Spiel und uns fehlen eben einige Leistungsträger, die so ein Spiel auch zu unseren Gunsten entscheiden können.“ Gegen die SGM Altenmünster/Crailsheim will der SV wieder zurück in die Spur finden. „Sowohl mit als auch gegen den Ball müssen wir besser spielen. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistung und der Kadersituation haben wir keinen Grund den Gegner zu unterschätzen.“ Die Gäste holten letzten Sonntag gegen Ex-Landesligist Gaisbach etwas überraschend den ersten Saisonsieg, der sicher Auftrieb geben wird. SSV Gaisbach – TSV Dünsbach: Zwei Niederlagen hintereinander, bereits die dritte insgesamt – es läuft nicht besonders gut für den Landesliga-Absteiger aus Gaisbach. Die Mannschaft ist noch nicht so richtig in der neuen Liga angekommen. Anders der TSV Dünsbach, der nach den zwei Auftaktniederlagen zuletzt dreimal in Folge gewonnen hat. Mit einem Sieg könnte Gaisbach nach Punkten gleichziehen. TSV Neuenstein – VfL Mainhardt: Aus den letzten drei Spielen konnte Neuenstein nur einmal punkten. Das ist zu wenig, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Da scheint der noch sieglose Gast aus Mainhardt gerade recht zu kommen. Im Spiel eins nach dem Trainerwechsel unterlag Mainhardt zuletzt dem SV Edelfingen. Bei 4:16 Toren liegen die Problem offen auf der Hand: Vorne geht nicht viel und hinten gibt es zu viele Gegentore.