Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Zwei können noch inoffizieller „Herbstmeister“ werden / TSV Obersontheim und TSV Ilshofen II im Rennen

SV Wachbach ist weiter voll dabei

Archivartikel

Mit dem Sieg über Michelfeld bleibt der SV Wachbach (30) im Kampf um die ersten beiden Plätze voll dabei. Drei Punkte beträgt der Rückstand zum Zweiten Ilshofen, und zum Tabellenführer sind es vier Punkte. In Obersontheim kommt es nun zum Gipfeltreffen: Der Erste hat den Dritten zu Gast. Im Rennen um die vorderen Plätze möchte auch noch die SGM Niedernhall/Weißbach (27) eingreifen, der Tabellenvierte muss in Ilshofen antreten. Ohne Fortune bleibt momentan Aufsteiger SV Edelfingen (12). Seit sieben Spielen ist die Schabert-Elf ohne Sieg. Im Kellerduell heißt es nun, gegen den Vorletzten Neuenstein (11) zu punkten. Etwas weniger Sorgen hat die SGM Weikersheim/Schäftersheim (16). In Altenmünster wurden leichtfertig Punkte hergegeben, mit Dünsbach erwartet die Mannschaft von Edgar Klärle nun ein Spitzenteam. Am Samstag entscheidet sich auch, wer die inoffizielle Herbstmeisterschaft holt, nur Obersontheim und Ilshofen II kommen dafür noch in Frage.

SV Edelfingen – TSV Neuenstein: „Wo würden wir stehen, wenn, .... !?“ fragt sich nicht nur Trainer Martin Schabert vom Aufsteiger SV Edelfingen. Vielmehr ist es das aktuelle Thema bei den Verantwortlichen. „Die Jungs haben in den zwei letzten Spielen überzeugende und engagierte Leistungen gezeigt, aber unterm Strich nur einen Punkt geholt“, sagt Schabert. „Das ist natürlich zu wenig, zumal wir die möglichen Punkte einfach zu leicht abgegeben haben. Die Bezirksliga ist knallhart, da wird jeder Fehler, jede Unkonzentriertheit gnadenlos bestraft.“ Am Samstag steht Edelfingen im Kellerduell gegen den Vorletzten Neuenstein schon ein bisschen mit dem Rücken an der Wand. „Mit einem Heimsieg könnten wir die Hinrunde noch einigermaßen positiv abschließen, in der Rückrunde müssen wir uns dann nochmal erheblich steigern.“ Für Schabert könnte in diesem Match und in der Konstellation die Tagesform entscheidend sein. Hinter dem Einsatz von einigen Spielern steht noch ein Fragezeichen.

Spfr. Bühlerzell – SSV Gaisbach: Ein heimschwaches Bühlerzell (16) gegen einen auswärtsschwachen SSV Gaisbach (15) – das riecht nach unentschieden. Bühlerzell hat von sechs Heimspielen nur zwei gewonnen, in sieben Auswärtsversuchen gelang Gaisbach gar nur ein einziger Dreier. Allerdings habenbeide Clubs gerade eine kleine Erfolgsserie vorzuweisen, denn die Sportfreunde sind seit vier, Gaisbach seit drei Spielen ohne Niederlage. Klar, dass beide diese Miniserie fortsetzen und in der Tabelle weiter vorrücken wollen.

TSV Obersontheim – SV Wachbach: Wachbachs Heimserie hat gehalten. In einem guten Spiel gegen starke Michelfelder gab es zwar nur einen knappen 1:0-Sieg, aber gerade solche Spiele gilt es „einzufahren“ und erfolgreich zu gestalten. Wachbach bleibt so dran am Spitzenduo und hat nun in Obersontheim die Chance, den Abstand weiter zu verkürzen. Trainer Arben Kaludra war nach dem Heimsieg gegen Michelfeld insbesondere mit der ersten Hälfte zufrieden. „Das war schon nah dran an alter Stärke. Gegen Obersontheim müssen wir allerdings zwei gute Durchgänge spielen, um zu bestehen.“ Für das Wachbacher Trainerteam ist Obersontheim der Favorit. „Sie haben außergewöhnlich gute Spieler in ihren Reihen.“

TSV Michelfeld – SGM Altenmünster/ESV Crailsheim: Zum letzten Spiel der Vorrunde erwarten die Michelfelder den VFR Altenmünster an der roten Steige. Die Vorrunde des TSV Michelfeld (19) war gekennzeichnet mit vielen Auf- und Abmomenten. Man hatte sich deutlich mehr erwartet. Nun gilt es am Samstag mit einem Sieg die Vorrunde abzuschließen um zumindest den derzeitigen Platz im Mittelfeld zu sichern. Die Gäste sind bereits abgeschlagen und scheinen sich schon aufgegeben zu haben.

SGM Weikersheim/Schäftersheim – TSV Dünsbach: Lange Zeit sahen die Weikersheimer in Altenmünster wie der sichere Sieger aus. Zwei Wunderlich-Tore sorgten für eine 2:0-Führung, und dieser Dreier hätte der SGM sehr gut getan. Doch es kam anders und das ärgerte auch Trainer Edgar Klärle. „Ja, das war ein verschenkter Sieg und deshalb sehr ärgerlich, weil wir uns das selber zuschreiben müssen. Wir hatten genügend Chancen, um es frühzeitig zu entscheiden – und dann haben wir den Gegner mit einfachen Ballverlusten wieder stark gemacht. Das haben wir dann einfach nicht mehr gut gemacht in den letzten 20 Minuten.“ Mit Dünsbach kommt eine sehr erfahrene und spielstarke Mannschaft auf die SGM zu.

TuRa Untermünkheim – VfL Mainhardt: Relativ chancenlos war der TuRa Untermünkheim (15) in Dünsbach. Seit drei Spielen hat der TuRa nun nicht mehr gewonnen und zudem die magere Auswärtsbilanz – es gab bisher nur einen Sieg – weiter verschlechtert. Gegen Mainhardt (19), dessen Siegesserie durch die 0:1-Niederlage gegen Ilshofen II unterbrochen wurde, hofft man nun beim Gastgeber, die eigene Heimstärke auszubauen. Die letzten drei Heimspiele gab es sieben Punkte.

TSV Ilshofen II – SGM Niedernhall/Weißbach: Auch in Mainhardt konnte die Oberliga-Reserve des TSV Ilshofen die Erfolgsserie fortsetzen und lieferte das achte Spiel in Serie ohne Niederlage ab. Mit einem Punkt Rückstand zu Spitzenreiter Obersontheim hat die Elf von Trainer Julian Metzger weiterhin gute Titelchancen. Mit einem Sieg gegen den Vierten Niedernhall/Weißbach und bei einer gleichzeitigen Niederlage von Obersontheim oder einem Remis ist sogar die Herbstmeisterschaft drin.

SV Westheim – Spfr. Leukershausen/Mariäkappel: In Westheim (13) kommt es zum Aufsteiger-Duell. Die Heimelf ist etwas in Turbulenzen geraten, der Trainer wurde gewechselt und Torjäger Marc-Philipp Elser spielt nicht mehr für Westheim. Das erste Spiel unter dem neuen Trainer Markus Klein, der mit dem SV Westheim auch den Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft hatte, verloren sie zwar gegen die SGM Niedernhall/Weißbach, überzeugten aber mit schnellem Umschaltspiel. Leukershausen (21) holte gegen spielstarke Edelfinger drei wichtige Punkte und erarbeitete sich einen großen Vorsprung auf die Abstiegsplätze.