Fußball

Fußball Badischer Verbandsjugendtag findet am 17. Oktober in Sinsheim statt

Pilotprojekte vorgestellt

Unter dem Motto „Weil wir Fußball lieben“ stellen am Samstag, 17. Oktober, die Delegierten beim 18. ordentlichen Verbandsjugendtag die Weichen für die nächste Legislaturperiode. Im Mittelpunkt der Versammlung in der Dr.-Sieber-Halle in Sinsheim stehen die Wahlen des Verbandsjugendausschusses.

Fast genau vier Monate nach dem ursprünglich geplanten Termin kann der Verbandsjugendtag nun doch als Präsenzveranstaltung stattfinden – natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Die insgesamt 93 Delegierten setzen sich gemäß der Jugendordnung zusammen aus Delegierten der Vereine, Delegierten der Kreisjugendausschüsse und dem Verbandsjugendausschuss. Sie werden um 14 Uhr begrüßt von Verbandsjugendleiter Rouven Ettner und zwei Grußworten von Jörg Albrecht, dem Oberbürgermeister der Stadt Sinsheim, sowie von Ronny Zimmermann, dem Präsidenten des Badischen Fußball-Verbandes.

Anschließend gibt der amtierende Verbandsjugendleiter Rouven Ettner einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre Jugendarbeit im BFV, die geprägt war von der Umsetzung der Themen, die im Zuge der Jugendstrategie-Entwicklung gemeinsam mit den Vereinen herausgearbeitet wurden. Daraus sind mittlerweile konkrete Maßnahmen entstanden. Ein Beispiel ist das Thema Elternarbeit, für das in fünf badischen Clubs Pilotmaßnahmen und Pilotprojekte laufen. „Und so wie wir die Maßnahmen mit den Clubs gemeinsam erarbeitet und erprobt haben, stellen am Verbandsjugendtag auch Vereine selbst die ersten Erfahrungen vor“, verrät Ettner. In einer Gesprächsrunde wird außerdem als zweites wichtiges Thema der Jugendarbeit der Kinderfußball im Mittelpunkt stehen.

Nach dem informellen Teil steht das parlamentarische Procedere an: Berichte, Aussprache, Anträge, Entlastung und schließlich die Neuwahlen des Verbandsjugendausschusses. Als Vorsitzender stellt sich Rouven Ettner für seine zweite Amtsperiode zur Verfügung. Im Falle seiner Wahl muss er am Verbandstag am 28. November noch bestätigt werden. Ebenfalls wieder zur Wahl stehen Siegfried Bartussek als Jugendspielleiter, Klaus Albrecht als Vorsitzender des Schulfußballausschusses, Daniela Quintana als Beauftragte für Mädchenfußball und Jörg Barthelmes als Jugendbildungsbeauftragter. Ausscheiden aus dem Amt des Jugendvertreters wird Patrick Treu, als Nachfolger können die Delegierten Jannis Richter wählen. Eine ganz neue Funktion ist Beauftragte*r für Entwicklung und Projekte, hierfür steht Heike Himmelsbach-Ihli zur Wahl. Nach dem Verbandsjugendtag werden als weitere Mitglieder in Verbandsjugendausschuss berufen: Vertreter Freizeit-und Breitensport, Vertreter Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball, Vertreter Spielausschuss, Vertreter Schiedsrichterausschuss sowie zwei Vertreter der jungen Generation. Beratende Mitglieder im Ausschuss sind die hauptamtlichen Mitarbeiter Verbandssportlehrer, DFB-Stützpunktkoordinator sowie je ein Mitarbeiter aus den Arbeitsbereichen Spielbetrieb und Jugend.

Auf den Kreisjugendtagen bereits gewählt wurden die Kreisjugendleiter: Weitere vier Jahre im Amt sind im Kreis Tauberbischofsheim Hubert Dick, im Kreis Buchen Patricia Jakob, im Kreis Mosbach Reinhard Jakob, im Kreis Heidelberg Eugen Wickenhäuser und im Kreis Mannheim Othmar Pietsch. Im Kreis Sinsheim folgt Michael Dambach auf Bernd Rothmeier, im Kreis Bruchsal wurde Julia Klett als Nachfolgerin von Magnus Müller gewählt, im Kreis Karlsruhe ist Volker Marschall neuer KJL anstelle von Bernd Bastian und im Kreis Pforzheim beerbt Baris Alayin Sedat Kinik.

Verabschiedet werden zum Abschluss der Veranstaltung die ausscheidenden Personen: Patrick Treu (Jugendvertreter), Bernd Bastian (Kreisjugendleiter Karlsruhe), Sedat Kinik (KJL Pforzheim), Bernd Rothmeier (KJL Sinsheim), Magnus Müller (KJL Bruchsal) sowie Klaus-Dieter Lindner, ehem. hauptberuflicher Abteilungsleiter Jugend. aka