Fußball

Verbandsliga Nordbaden Mit dem SV Spielberg empfängt der VfR Gommersdorf eine Mannschaft, welcher der Aufstieg zugetraut wird

Pikantes Wiedersehen für Peter Hogen

Archivartikel

Nach dem 2:0-Auftaktsieg beim FV Kirchfeld empfängt der VfR Gommersdorf am Sonntag um 15.30 Uhr in der Verbandsliga Nordbaden den SV Spielberg. Mit Respekt vor dem Gegner aber trotzdem mit breiter Brust werden die Karlsbader aus dem Stadtteil Spielberg im Jagsttal auftreten.

Co-Spielertrainer Tobi Scheifler zog sein Fazit nach dem 2:0-Erfolg in Kirchfeld: „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht“. Er sah aber auch Versäumnisse: „Uns haben die Läufe in die Tiefe und in den Strafraum gefehlt. So hatten wir im Ansatz zwar ein paar Torchancen, aber die waren nicht zwingend genug“. Für die Gommersdorfer war der Auftaktsieg schnell abgehakt. Der Blick richtete sich die ganze Woche auf den Gegner SV Spielberg.

Der langjährige Ober- und Regionalligist spielt nun im zweiten Jahr in der Verbandsliga. Und zieht man die Neuzugänge (7) in Betracht, ist erkennbar, dass ein Aufstieg angestrebt wird. Denn alle Neuzugänge waren Stammspieler in ihren vorherigen Vereinen. Wenn auch die Verantwortlichen die Favoritenrolle gern anderen Mannschaften zuschieben, gehören sie doch zu den Spitzenmannschaften der Verbandsliga. Der Sportliche Leiter Jürgen Szilard („um die vorderen Plätze mitspielen“) und der Trainer Sebastian Weber („oberes Drittel“) klingt etwas sehr defensiv. „Wir konnten unseren Kader weitestgehend zusammenhalten“, fasst Szilard das Kommen und Gehen am Tal-berg zusammen. „Und die Neuzugänge passen gut rein“. Mit einem Paukenschlag startete der SVS in die Saison und fertigte zum Auftakt die Spvgg. Durlach-Aue mit 7:1 ab, wobei Neuzugang Fabian Geckle (von Bruchsal gekommen) eine sehr gute Leistung bot. Ihm gelangen gleich vier Treffer. Wiedersehen feierten dabei die Gondorf-Brüder Fabian und Marvin mit den wenigen noch verbliebenen ehemaligen Mitspielern. In der Sommerpause ist das Duo von Durlach-Aue nach Spielberg gewechselt.

„Wir müssen uns steigern“

„Ich schätze den SV Spielberg mit dem ATSV Mutschelbach, dem FV Heddesheim und dem VfR Mannheim zu den Favoriten auf den Meistertitel ein“, sagt VfR-Trainer Peter Hogen über den Gast vom Sonntag und lässt sich durch die Aussagen der SV-Verantwortlichen nicht in die Irre führen. „Ich habe die Spielberger in dieser Zusammensetzung noch nicht persönlich gesehen, daher kann ich unsere Chancen nicht beurteilen“, fügt er noch an. Trainerfuchs Hogen wird bis zum Sonntag sich noch verschiedene Infos zum Gegner besorgen. „Auf jeden Fall müssen wir uns in allen Mannschaftsteilen gegenüber dem Spiel in Kirchfeld steigern, wenn wir eine Chance haben wollen“, ist er sich sicher. Kleine Pikanterie am Rande: Hogen war saisonübergreifend über ein Jahr Trainer in Spielberg, bevor er zum ersten Mal den Trainerjob (1. Januar 2018) beim VfR Gommersdorf antrat.