Fußball

Überblick Der Liga-Spielbetrieb im Bezirk Hohenlohe

Nur noch zwei aus dem Altkreis

Archivartikel

Nur noch zwei Vereine, die Bezirksligisten SGM Weikersheim/Markelsheim und FC Creglingen, repräsentieren den Frauenfußball im Altkreis Mergentheim. Im gesamten Fußballbezirk ist die Zahl der Frauenteams ebenfalls gesunken: Nur insgesamt 28 Mannschaften nehmen noch am Ligaspielbetrieb teil, im Vorjahr waren es noch 31.

Fußballerinnen aus dem Bezirk Hohenlohe sind wie im Vorjahr in sechs verschiedenen Klassen von der Regionalliga Süd bis zur Kreisliga aktiv und lediglich in der Oberliga Baden-Württemberg nicht vertreten. Die Nummer eins ist schon seit Jahrzehnten der TSV Crailsheim, der früher sogar schon der ersten, bis zum Abstieg 2017 in der zweiten Bundesliga angehörte. Die Crailsheimerinnen spielen in der Regionalliga Süd, also zwei Klassen höher als der zweitbeste Hohenloher Club TSV Neuenstein, der seit vier Jahren in der Verbandsliga Württemberg mitmischt und in der Saison 18/19 mit Rang vier seine bislang beste Platzierung erreichte.

In der Landesliga Staffel 1 stellt Hohenlohe ein Drittel der zwölf Teams. Zu den dort bereits etablierten Vereinen TSV Langenbeutingen, Spvgg. Gröningen-Satteldorf und TSV Michelfeld stieß der SV Westernhausen hinzu, der bis dato unter dem Namen SGM Westernhausen/Krautheim firmierte und nun als souveräner Meister der Regionenliga 1 erstmals in die Landesliga aufgestiegen ist. Auch in der Regionenliga kommen vier der zwölf Mannschaften aus Hohenlohe, im Vorjahr waren es fünf von insgesamt 13 Teams. Den Platz der SGM Westernhausen/Krautheim I nimmt nun die zweite Garnitur der Jagsttal-Spielgemeinschaft, als Aufsteiger aus der Bezirksliga, ein.

Zurück in der Bezirksliga

Obwohl sich die SGM Weikersheim/Markelsheim als Neuling in der Regionenliga recht wacker schlug, mussten die Taubertälerinnen wieder zurück in die Bezirksliga – nur zwei Punkte fehlten in der Endabrechnung zum Klassenerhalt. Genau diese zwei Zähler mehr hatte der Tabellenachte TSG Schwäbisch Hall auf dem Konto. Ungefährdet waren dagegen die Spvgg. Gammesfeld und Landesligaabsteiger TSV Crailsheim II, letzterer als SGM mit dem VfB Jagstheim, die die Plätze 6 und 4 belegten. Wie die Regionenliga geht auch die Bezirksliga Hohenlohe mit einem Team weniger (zehn statt bisher elf Mannschaften) in die Saison 2019/20: Die SGM Westernhausen/Krautheim II ist in die Regionenliga auf- die Spvgg. Gröningen-Satteldorf II in die Kreisliga abgestiegen, der SV Morsbach hat seine Mannschaft zurückgezogen.

Neben Rückkehrer SGM Weikersheim/Markelsheim ist Kreisliga-Aufsteiger SV Tiefenbach neu in der Liga. Der Crailsheimer Teilortclub kam als Tabellenvierter (!) zum Zug, da die ersten drei als sogenannte „Flex-Mannschaften“ kein Aufstiegsrecht hatten. Hinter Kreisliga Meister SGM Weikersheim/Markelsheim II, der aufgrund von Spielermangel zurückgezogen hat, traf dies auch für den Zweiten SGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg und den Dritten SGM Bühlerzell/Bühlertann zu. Außer dem Meister hat auch die SGM Pfedelbach/Scheppach II ihr Team abgemeldet, der TSV Ohrnberg, der nun eine SGM mit dem Bezirksligisten TSV Langenbeutingen II gebildet hat, ist ebenfalls aus der Kreisliga ausgeschieden. Vier gingen – nur zwei kamen mit Bezirksliga-Absteiger Spvgg. Gröningen-Satteldorf und Neu-Einsteiger SC Amrichshausen hinzu: die unterste Spielklasse weist also nur noch ein Feld von acht Frauernteams auf. H.W.