Fußball

Kreisliga A Hohenlohe, Staffel 3 Sowohl SpVgg Gammesfeld als auch die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim wünschen sich rasche Wiedergutmachung

Mit Sieg die erste Niederlage vergessen machen

Nach dem 7. Spieltag ist in der Kreisliga A3 Hohenlohe kein Team mehr ohne Niederlage: Tabellenführer SpVgg Gammesfeld zog mit 1:2 beim Favoritenschreck in Harthausen den Kürzeren, die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim bezog vor eigenem Publikum im Verfolgerduell gegen den Bezirksligaabsteiger aus Mulfingen eine deftige 2:5 - Klatsche. Am Sonntag haben nun beide im direkten Aufeinandertreffen in Gammesfeld die Chance ihre ersten Saisonniederlagen vergessen zu lassen. Die SGM Mulfingen/Hollenbach II ist am Wochenende nicht im Einsatz und wird deshalb mit Sicherheit ihren gerade zurückeroberten zweiten Rang wieder abgeben müssen, da sich in Markelsheim die zuletzt spielfreie SGM (11) und der mit den Mulfingern punktgleiche Tabellendritte aus Blaufelden (13) das nächste Verfolgerduell liefern.

SpVgg Gammesfeld – SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim. Der Tabellenführer brachte in Harthausen gegen das kompakte und sehr engagierte Team des Aufsteigers seine Offensivqualitäten nicht zur Entfaltung. Der Anschlusstreffer zum 2:1 kurz vor Schluss war lediglich noch Ergebniskosmetik. Nun will die Landwehr-Truppe vor eigenem Publikum gegen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim mit aller Macht beweisen, dass sie dieser Ausrutscher nicht aus der Bahn geworfen hat. Auch die Gäste verloren erstmals in dieser Saison – mit 2:5 vor eigenem Publikum gegen die SGM Mulfingen/Hollenbach II allerdings überraschend deutlich. Folgt nun beim Tabellenführer die nächste Pleite, verlieren die Badestädter zumindest vorerst den Anschluss. SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Blaufelden. Die SGM Markelsheim/ Elpersheim musste tatenlos zusehen, wie die SGM Mulfingen/Hollenbach II und der TSV Blaufelden an ihr vorbeizogen. Da die Mulfinger nun spielfrei sind, kann das Team von Marco Reuß mit einem Heimsieg im Verfolgerduell gegen den starken Aufsteiger Rang zwei zurückerobern. Der Crailsheimer Altkreisclub, der im Vorjahr noch zwei Klassen tiefer als die Gastgeber spielte, kommt mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge und stolzen 9:1- Toren in diesen Begegnungen nach Markelsheim und wird auch an der Tauber selbstbewusst auftreten. Die Gastgeber müssen en in diesem Verfolgerduell alle Register ziehen.

SC Amrichshausen – SV Harthausen. Spätestens seit dem 2:1-Heimsieg am Donnerstag gegen den bis dato so toll auftrumpfenden Spitzenreiter aus Gammesfeld kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der SV Harthausen eine echte Bereicherung für die Kreisliga A3 ist. Nur einmal hat der Neuling bisher gepatzt, und zwar beim vermeidbaren 3:5 am zweiten Spieltag zuhause gegen den SC Wiesenbach. Drei Unentschieden gegen namhafte Gegner und ein überzeugendes 3:0 in Apfelbach, das durch die Erfolge der Spielvereinigung eine große Aufwertung erfährt: Das bisherige Abschneiden des Aufsteigers kann sich wirklich sehen lassen. Nun steht der Igersheimer Teilortclub beim bislang alleine noch sieglosen neuen Schlusslicht in Amrichshausen vor einer deutlich schwereren Auswärtsaufgabe, als es der Tabellenstand des Gegners vermuten lässt. Die Gastgeber haben erst zwei Spiele vor eigenem Publikum ausgetragen und sich dabei mit Markelsheim/Elpersheim und Niederstetten die Punkte geteilt. DJK Bieringen – SpVgg Apfelbach/Herrenzimmern. Nach sechs Spielen hat die SpVgg Apfelbach/Herrenzimmern schon dreimal gewonnen und zehn Punkte auf dem Konto. Die Rundenabschlussbilanz 2018/19 wies nach 28 Partien sechs Dreier und insgesamt 23 Zähler aus. Diese Zahlen belegen überdeutlich die enorme Leistungssteigerung, die große Hoffnungen auf eine sorgenfreie Saison macht. Nach dem jüngsten 4:1-Heimsieg gegen den SC Amrichshausen geht es nun zur DJK Bieringen, die sich nach ganz schwachem Rundenstart mit zwei 1:0-Erfolgen innerhalb von fünf Tagen vom letzten auf den 11. Platz verbesserte und nun natürlich unbedingt nachlegen will.

FC Igersheim – TV Niederstetten. Der FC Igersheim ist durch die beiden deutlichen Niederlagen in Markelsheim und Blaufelden wieder in die roten Zahlen gerutscht und muss sich mit sieben Zählern auf dem Konto nach unten orientieren. Altkreisrivale TV Niederstetten verspielte zuletzt eine 3:0-Halbzeitführung und musste sich vor eigenem Publikum gegen Nagelsberg mit einem Remis begnügen. Die Vorbachtäler, die ein Spiel mehr als ihr Gastgeber ausgetragen haben, haben mit ausgeglichener Gesamtbilanz als Tabellensiebter nur zwei Zähler mehr auf dem Konto als Igersheim. Die Statistik spricht vor diesem Altkreisduell eindeutig für den Gast, der die letzten drei Begegnungen in Igersheim knapp, aber ohne Gegentor für sich entscheiden konnte. FC Creglingen – SC Wiesenbach. Ein Remis beim alten Rivalen in Tauberrettersheim ist sicherlich kein schlechtes Resultat, weitergebracht hat es den FC Creglingen allerdings nicht. Mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen sind die Schwarz-Weißen auf Platz acht zu finden. Im Heimspiel in Bieberehren gegen den Vorletzten SC Wiesenbach, der nur ein Pünktchen in seinen letzten fünf Spielen verbuchte, aber nur vier Zähler weniger als der FCC auf dem Konto hat, ist deshalb ein Dreier absolute Pflicht. FC Phönix Nagelsberg – SGM Taubertal/Röttingen. Mit nur zwei Zählern Vorsprung vor dem Schlussduo und insgesamt nur sechs Punkten auf dem Konto befindet sich die SGM Taubertal/Röttingen punkt-und torgleich mit dem FC Phönix Nagelsberg, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, auf dem drittletzten Platz. Die Vorrunde ist zur Hälfte gespielt, doch nur eine einzige Partie (gegen das neue Schlusslicht SC Amrichshausen) haben die Unterfranken bisher gewinnen können. Auch dem Künzelsauer Teilortclub gelang erst ein einziger Sieg, im Auftaktspiel gegen die DJK Bieringen. Beide Teams haben mehr Qualität als sie bisher gezeigt haben. Die Frage ist nur: Wer kriegt in diesem Kellerduell endlich die Kurve?