Fußball

Personalie Sophia Klärle aus Schäftersheim ist zu den Würzburger Kickers gewechselt / Stärken „auf der Sechs“ oder „auf der Zehn“ / Studium begonnen

Mit besserem Passspiel in die 2. Bundesliga

Sieben Jahre lang spielte Sophia Klärle aus Schäftersheim beim TSV Crailsheim. Schon als D-Juniorin gehörte sie sofort zum Kader der B-Juniorinnen und spielte mit diesen in der Bundesliga. Vor drei Jahren hatte die Mittelfeldspielerin ihre ersten Einsätze im Regionalliga-Frauenteam, in dem sie 2018/19 und 2019/20 zum festen Stamm gehörte. „Sie fehlt mir sehr als Schlüsselspielerin“, hätte Trainer Fritz Langenbuch sie besonders gerne in Crailsheim gehalten.

Wechsel mit Weggefährtinnen

Nun sucht Sophia Klärle zusammen mit ihren Weggefährtinnen Luisa Scheidel aus Wachbach und Celia Kirbach aus Boxberg eine neue Herausforderung bei den Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga. Das Würzburger Frauenteam, das zuvor unter ETSV Würzburg und in der vergangenen Spielzeit unter SC Würzburg Heuchelhof firmierte (wir berichteten), war erst 2019 aus der Bayernliga in die Regionalliga Süd aufgestiegen und hat diese nun als Tabellendritter gleich wieder hinter sich gelassen.

Natürlich geht es in der neun Vereine umfassenden 2. Bundesliga Süd, in der namhafte Teams wie der 1. FC Köln, die U20 der TSG 1899 Hoffenheim und die zweite Mannschaften vom FC Bayern München und Eintracht Frankfurt vertreten sind, für die Würzburgerinnen einzig und allein um den Klassenhalt.

Aber Abstiegskampf ist Sophia Klärle aus ihren letzten zwei Jahren in Crailsheim schon gewohnt. „Auch die Würzburger Mannschaft ist sehr jung, über die Hälfte sind Studentinnen“, informiert Sophia Kläre, die nach erfolgreichem Abitur jetzt ein Lehramtsstudium in Würzburg beginnt. „Das Studium in Würzburg und die kürzere Fahrstrecke dorthin spielten natürlich auch eine Rolle für meine Entscheidung, zu den Kickers zu wechseln“, erläutert die Schäftersheimerin.

Die technisch sehr versierte Mittelfeldakteurin spielt am liebsten auf der „Sechs“ oder „Zehn“ – wie sie betont, besonders gerne in Abstimmung mit Luisa Scheidel. Ein gutes Auge zeichnete Sophia schon als Jugendspielerin aus. „Ich habe die Fehler im Passspiel minimiert und mich auch taktisch weiterentwickelt“, stellt sie sich zuversichtlich den gehobenen Ansprüchen in der höheren Spielklasse.