Fußball

Fußball Zulassungsverfahren zur 3. Liga laufen

Meldungen vorbehaltlich

Die zuständigen Regionalliga-Träger haben fristgerecht ihre sportlichen Aufsteiger und die Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga benannt. Ein direktes Aufstiegsrecht haben in dieser Saison die Regionalligen Südwest, Nord und Bayern. Die Regionalliga Südwest GbR hat den 1. FC Saarbrücken für die 3. Liga gemeldet, im Norden wurde der VfB Lübeck zum Meister gekürt, in Bayern heißt der sportliche Aufsteiger Türkgücü München.

Die Aufstiegsspiele bestreiten der 1. FC Lok Leipzig (Regionalliga Nordost) und der SC Verl (Regionalliga West). Das Hinspiel in Leipzig endete 2:2 (wir berichteten). Das Rückspiel findet am Dienstag, 30. Juni, 16 Uhr, statt.

Allerdings kann der SCV seine Partie wohl nicht im heimischen Stadion austragen. Das Vereinsgelände des West Regionalligisten liegt rund 15 Kilometer entfernt vom Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück, wo sich bislang mehr als 1500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. „Wir haben das total ausgeblendet. Klar ist das sehr aktuell, doch wir haben damit nichts zu tun. Jeder weiß, dass wir im Alltag vorsichtig sein müssen, daran halten sich auch die Jungs. Aber mit einem Aufstieg würden wir Geschichte schreiben“, betont Verl Trainer Guerino Capretti.

Alle erfolgten Meldungen der Regionalliga-Träger gelten vorbehaltlich des noch laufenden Zulassungsverfahrens zur 3. Liga. Die sportliche Qualifikation ist eine Grundvoraussetzung, um eine Zulassung für die 3. Liga zu erhalten. Im Zulassungsverfahren prüft der DFB die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine - ähnlich des Lizenzierungsverfahrens der DFL in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Erst wenn alle Prüfprozesse des Verfahrens erfolgreich durchlaufen und beendet sind, kann eine Zulassung erteilt werden. Eine Zulassungsverweigerung aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit kann in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht erfolgen. pati