Fußball

Landesliga Odenwald SV Königshofen erwischt einen unglücklichen Start und gerät gegen den FV Mosbach schon früh in Rückstand / Uissigheim verliert 1:4 gegen den SV Neunkirchen

Manuel Heck sorgt mit seinen Toren für die VfR-Niederlage

Archivartikel

FV Elztal – TSV Oberwittstadt 0:1

Elztal: Binnig, Y. Fischer, M. Fischer, Brada, Blatz, Reichert, Steck (63. Schmitt), Holzschuh 84. Ellwanger), Kuhn, F. Kaiser (78. Wölfer), M. Kaiser.

Oberwittstadt: Deißler, N. Walz, Schledorn (63. Zimmermann), Kolbeck, Rolfes, Reinhardt, Essig (85. M. Rüttenauer), A. Rüttenauer (88. B. Walz), S. Walz, Beckmann, Reuter.

Tor: 0:1 (11.) Rüttenauer. – Schiedsrichter: Kevin Solert (Hockenheim). – Zuschauer: 232.

Mit dem TSV Oberwittstadt stellte sich die bisher stärkste Mannschaft in Elztal vor. Von Beginn an fegten seine schnellen Außenbahnspieler Essig und Schledorn mit Hochgeschwindigkeitsfußball über den Platz. Nach zwei guten Gästechancen in der Anfangsphase war gegen den Spielzug in der elften Minute kein Kraut gewachsen. Essig nahm einen langen Ball in bester Lewandowski-Manier mit und spielte von der Grundlinie zurück, wo über Umwegen Rüttenauer zum Ball kam und Binnig keine Chance ließ. Die Heimelf war auch drin im Spiel und kämpfte leidenschaftlich. Nach einer Halbchance der Gastgeber in der 15. Minute rollte der D-Zug aus Oberwittstadt wieder auf Binnigs Gehäuse zu. Aber dieser, mitsamt seinen Lauf- und kampfstarken Vorderleuten, war nicht mehr zu bezwingen. Immer wieder scheiterten die Gäste aus aussichtsreichen Positionen an der guten Abwehr der Heimelf. So mussten die Gäste trotz ihrer Überlegenheit zittern, denn der FV Elztal steckte nicht auf und hatte in der Schlussphase nach Freistößen zwei gute Möglichkeiten, sich für seinen leidenschaftlichen Auftritt zu belohnen. Nichtsdestotrotz ging Oberwittstadt, wenn auch knapp, als verdienter Sieger vom Platz.

SV Königshofen – FV Mosbach 1:3

Königshofen: Hönig, Wolf, Tiefenbach, Baumann, M. Michelbach, Inal, Rathmann (66. Saul), Aria, Karsli, Wagner, Herzog (82., N. Michelbach).

Mosbach: Hammel, Hauk, Kiss (60. Lorenz), Barisic, Frey (84. Celestino), Fenzl, Kaplan, Mayer (81. Mohammadi), Schneider, Kreß, Ebel (90. Berberich).

Tore: 0:1 (16.) Mayer, 1:1 (76.) Karsli, 1:2 (77.) Hauk, 1:3 (87.) Schneider. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-rot (80.) Saul, Königshofen . – Zuschauer: 120. – Schiedsrichter: Ludwig Schilling (Reichartshausen).

Für die Platzherren begann die Partie äußerst ungünstig, nachdem man schon nach fünf Minuten einem Rückstand hinterherlaufen musste. Mayer reagierte am schnellsten und schob die Kugel ungehindert zum 1:0 für den FV Mosbach ein. Kurz danach fast der zweite Treffer, doch Schneider blieb an der vielbeinigen SV-Abwehr hängen. Der SVK brauchte lange, um sich von diesem Schock zu erholen und setzte nur selten offensiv Akzente. Mosbach besann sich auf seine Abwehrarbeit und setzte auf Konter. Im zweiten Durchgang brannte es zunächst im MEV-Strafraum gleich mehrmals, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Zwar rannten die Einheimischen pausenlos an, ohne jedoch klare Möglichkeiten zu kreieren. Erst in der 75. Minute wurde man belohnt, als ein Freistoß von Karsli zum Ausgleich im Netz landete. Allerdings schon im Gegenzug erneut die Führung für Mosbach: Ein langgezogener Ball schlug über Freund und Feind im Königshöfer Kasten ein. Im Anschluss versuchten die Messestädter alles, den neuerlichen Ausgleich zu erzielen. Ein Konter, abgeschlossen von Schneider, besiegelte kurz vor Ende die Heimniederlage.

Uissigheim – Neunkirchen 1:4

Uissigheim: Mage, R. Diehm, V. Rüttling, Schmitt (59., M. Füger), Heerd, C. Groß, Sladek, Faulhaber, Väth, L. Füger, Morawietz.

Neunkirchen: Geier, M. Knörzer, F. Knörzer, Homoki, Eiermann, Trabold, Ceybek, Stolzner, Jilka, Müller, Heck.

Tore: 0:1 (18.) Heck, 0:2 (41.) Heck, 1:2 (63.) Füger, 1:3 (71.) Heck, 1:4 (87.) Ceybek. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-rot (65.) Marvin Füger, 85. Elfmeter SV nach Foulspiel des Torwarts. Zuschauer: 110. – Schiedsrichter: Dominik Gentner (Hirschberg).

Bereits in der dritten Minute brannte es im Gästestrafraum lichterloh, doch der Torschuss verpuffte im Niemandsland. Nur drei Minuten später parierte der Gästetorhüter Thomas Geier prächtig. In der 14. Minute dann eine Großchance für die Gäste, doch Thosten Mage im VfR-Tor war rechtzeitig zur Stelle. Die nächste Chance gehörte wieder der Heimelf, doch ging der Ball denkbar knapp am Tor vorbei. Besser machten es die Gäste, die in der 18. Minute durch Manuel Heck die 1:0-Führung erzielten. Beflügelt durch die Führung wäre ums Haar vier Minuten später fast der zweite Treffer für die Gäste gefallen. Der VfR hielt dagegen, doch war am 16-Meterraum die gut postierte Hintermannschaft der Gäste Herr im Hause. Kurz vor der Pause wurde Manuel Heck berstens angespielt und netzte zum 2:0 ein.

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte waren die Gäste das spielbestimmende Team. Doch dem VfR war anzumerken, diesen Spielstand nicht ohne weiteres hinnehmen zu wollen. So fasste sich Marvin Füger und der 63. Minute ein Herz und erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2. nur wenig später musste er mit gelb-rot den Platz verlassen. Und es kam noch schlimmer, denn wieder war es Manuel Heck, der zum 1:3 in der 71. Minute einschob. Die gäste spielten weiter nach vorn und erarbeiteten sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten. In der 85. Minute wurde in Spieler des VfR im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwertete Kerim Ceybek im Nachschuss zum 1:4-Endstand.

Waldbrunn – Assamstadt 1:0

Waldbrunn: F. Vogel, Schulz, A. Weiß, M. Vogel, J. Weiß, (73. Guckenhan), Braun (46. Hehl), Agac (58. Kwasniok), Holeksa, Bock, Sen (90. Lauchner), Kurunc.

Assamstadt: Rupp, Scherer (89. Jäger), Y. Hügel (61. Tremmel), F. Rupp, A. Rupp, Beier, P. Hügel (52. Ostertag), Ansmann, Münch, Wagner (68. Stauch), Langer.

Tor: 1:0 (83.) Vogel. – Schiedsrichter: Armin Senger (Pforzheim). – Zuschauer: 150. – Rote Karte: A. Rupp (22.).

Bei schönem Novemberwetter war Assamstadt zu Beginn des Spiels die aktivere Mannschaft und erspielte sich auch gleich die ersten Chancen, allerdings ohne Erfolg. Der FSV hatte im Spiel nach vorne zu viele Abspielfehler und war deshalb nicht zwingend gefährlich. In der der 17. Minute wurde Holeksa mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, doch er konnte die Chance nicht verwerten und scheiterte am Gästeschlussmann. Nach gut 20 Minuten zeigte der Schiedsrichter nach einem Hinweis des Assistenten einem Spieler von Assamstadt die rote Karte.

Kurz vor der Pause die größte Chance für den FSV. Aus gut elf Metern kam Sen frei zum Schuss, doch der Schlussmann konnte den Ball zur Ecke klären. Nach der Pause war zuerst der FSV am Drücker, ohne jedoch klare Chancen herauszuspielen. Danach war wieder Assamstadt an der Reihe und ein Kopfball landete an der Latte. Kurz danach ein Freistoß, der von Fabian Vogel aber klasse pariert wurde. In den letzten zehn Minuten hatte dann der FSV die besseren Chancen. Nachdem Guckenhan leichtfertig vergab, dann die Szene des Spiels in der 83. Minute. Max Vogel kam im Strafraum an den Ball, umdribbelte in Lionel-Messi-Manier mehrere Gegenspieler und schoss zur umjubelten Führung ein. Kurz vor Schluss die große Ausgleichsmöglichkeit für Assamstadt. Nach einem Ballverlust konnte der Stürmer alleine auf das FSV-Tor zulaufen, doch Vogel und Weis konnten die brenzlige Situation klären. So blieb es bei einem glücklichen Heimsieg.

SV Nassig – FV Lauda 2:4

Nassig: Justus, N. Seyfried, Baumann, (86., J. Seyfried), Kunkel (70., Vollhardt), Henninger, Stobbies (75., Dworschak), Winzenhöler (81., Sock), Mühling, Berberich, Lausecker, Scheurich.

Lauda: Özdem, Schmidt K., Neckermann, Schmidt R., Mohr (44., Fell), Kalicki (78., Heeg), Baumann (87., Schildger), Jurjevic, Schädle, Heizmann (87., Nkam), Gerberich.

Tore: 1:0 (1.) Stobbies, 1:1 (16.) Baumann, 1:2 (17.) Jurjevic; 1:3 (28.) Kalicki, 2:3 (45.) Stobbies, 2:4 (68.) Heizmann. – Schiedsrichter: Funk (Eppelheim). – Zuschauer: 110.

Toller Beginn für die Heimmannschaft. In der ersten Minute Flanke von rechts, und Stobbies versenkte den Ball aus fünf Metern akrobatisch zur Führung. Lauda ließ sich aber nicht schocken und mit einem Doppelpack nach 15 Minuten ging der FV durch Jurjevic und Baumann in Führung. Zehn Minuten später erhöhte Kalicki auf 3:1. Doch mit dem Pausenpfiff gelang wiederum Stobbies mit Kopfball nach Freistoß den 3:2-Pausenstand. Nassig kam stark aus der Kabine und hatte bis zur 60. Minute Möglichkeiten zum Ausgleich. Danach kam aber Lauda wieder zum Zuge, und mit dem 4:2 in der 68. Minute durch Heizmann war die Entscheidung gefallen.

TSV Rosenberg – FC Hundheim-Steinbach 2:0

Rosenberg: Krauth, Lutz, Löw, Albrecht (Hallbaur), Rechner (Weiß). Wild (Weber) Breitinger D,Meier C,Galm ,Schweizer,Hofmann(60. Volk).

Hundheim-Steinbach: Brugger, Fischer, Dick, Hilgner, Hirsch (55., Öchsner), J. Münkel, A. Münkel, Bundschuh, Baumann, Benz, Pahl.

Tore: 1:0 (17.) Löw, 2:0 (70.) Breitinger. – Schiedsrichter: Faller Stefan (Karlsdorf). – Zuschauer: 130.

Vor einer ansprechenden Zuschauerzahl präsentierte sich mit dem FC Hundheim-Steinbach eine kampfstarke Mannschaft im Kirnautalstadion. Am Ende eines guten Landesligaspieles gewann die Heimmannschaft jedoch verdient mit 2:0.

Die Grün-Weißen waren gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen und zeigten von Anfang an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Von Beginn an versuchte der TSV, die Gäste unter Druck zu setzen.

Bereits in der zweiten Minute die erste große Torchance für Breitinger, den Rechner gekonnt freispielte, die jedoch vom bestens aufgelegten Torhüter der Gäste pariert wurde. Auch ein Freistoß inklusive Nachschuss durch Breitinger wehrte der starke Gästetorhüter ab. Kurz darauf jedoch das 1:0 für den TSV, als nach Eckball Rechner, Alexander Löw einköpfen konnte. Auch aus der Kabine kam der TSV äußerst engagiert und der aufgerückte Galm hatte sogleich das 2:0 auf dem Fuß . Er scheiterte jedoch ebenso am starken Gästetorhüter. Der TSV spielte weiter mutig nach vorn und erarbeitete sich Chance um Chance, immer wieder Breitinger und auch Albrecht hätten zu diesem Zeitpunkt bereits das Spiel entscheiden können. Der Gast blieb konterstark, jedoch war die Abwehr der Grün-Weißen um den guten Torhüter Krauth immer Herr der Lage und ließen an diesem Spieltag nichts anbrennen.

In der 71. Spielminute wurde dann auch endlich Breitinger belohnt und gleichzeitig auch bejubelt als er eine seiner vielen Chancen an diesem Tag zum erlösenden und verdienten 2:0 verwandelte. Die TSV-Mannschaft zeigte Engagement und eine willensstarke Leistung. Auch das umsichtige Schiedsrichtergespann war immer Herr der Lage und wurde an diesem Tag sogar mit Standing Ovations verabschiedet.

FV Reichenbuch – TS Mosbach 1:2

Reichenbuch: Strein, Gimber, Utz, Holzschuh (64. Bachmann), T. Kalinovski, Roth (86. Kratky), Dylla, Donau, Hiller, Weber, Bender.

TS Mosbach: Samija, Ünsal, Videc, Kaplan (98. Kizakli), Pasalic (81. Yilmaz), Springer, Akcelik, Artun, Senyüz, Erdogan, Celiscak.

Tore: 0:1 Celiscak (18.), 1:1 Bender (73.), 1:2 Celiscak (84.). – Schiedsrichter: Nico John (Birkenfeld). – Zuschauer: 180.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ging man mit 0:1 in die Kabinen. In der 18. Minute konnte Strein einen Videc-Freistoß nicht festhalten und Celiscak staubte zur Führung ab. In der 35. Min zog Utz ab, aber der Gästetorhüter konnte den Schuss zur Ecke klären. In der 40. Min stand Strein richtig und konnte den Schuss aus dem Hinterhalt klären. Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Gäste die aktivere Mannschaft. In der 58. Minute klärte Strein einen abgefälschten Schuss zur Ecke. In der 73. Minute jubelte der FVR-Anhang, nachdem Bender das Spielgerät mit einem Drehschuss neben den Pfosten im gegnerischen Tor versenkt hatte. Mit zunehmender Spieldauer kam auch der FVR wieder zu Möglichkeiten.

In der 90. Minute jubelte der FVR-Anhang, als Bender zum 2:2-Ausgleich einschoss und der Schiedsrichter auf Tor entschied. Nach Rücksprache mitdem Assistenten wurde der Treffer aber wieder zurückgenommen.