Fußball

Kreisliga A3 Hohenlohe Die SGM Weikersheim/Schäftersheim ist an diesem Wochenende Derbygast in Niederstetten

Löffelstelzen will auch in Bieringen punkten

Archivartikel

Zwei Spiele – zwei Siege: Bezirksligaabsteiger SGM Taubertal/Röttingen und die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim führen die Tabelle der Kreisliga A3 Hohenlohe an. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den FC Creglingen ließen die Unterfranken den SC Amrichshausen mit 5:1 abblitzen, und auch in Löffelstelzen sorgten die Hausherren mit 3:0 gegen den TV Niederstetten für klare Verhältnisse. Letzterer bekommt nun gleich den nächsten dicken Brocken vorgesetzt: Die SGM Weikersheim/Schäftersheim kommt zum Nachbarn an den Vorbach. Die Weikersheimer waren zuletzt, wie auch der FC Igersheim, nach überzeugenden Auswärtssiegen zum Auftakt nicht im Einsatz. Der FC I erwartet nun den zuletzt ebenfalls spielfreien FSV Hollenbach II an der Tauber. Die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim will auch in Bieringen in der Erfolgsspur bleiben, Tabellenführer Taubertal/Röttingen beim Neuling in Nagelsberg. Mitaufsteiger SV Edelfingen gibt seine Visitenkarte beim TSV Dörzbach/Klepsau ab. Nach dem 1:1 im Altkreisduell gegen den FC Creglingen hofft die Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern auch in Amrichshausen auf einen zählbaren Erfolg, die Creglinger sind ist an diesem Wochenende spielfrei.

FC Phönix Nagelsberg – SGM Taubertal/Röttingen: Im Vorjahr trennten die beiden Teams noch zwei Klassen: Der FC Spielte in der B2, die Bayern in der Bezirksliga. Somit unterscheiden sich natürlich auch die Zielsetzungen gründlich. Die SGM will vorn mitmischen, der Künzelsauer Teilortclub einfach nur die Klasse halten. Die Unterfranken kamen mit zwei Siegen optimal aus den Startlöchern, während die Nagelsberger nach dem 1:1 im Aufsteigerduell gegen Edelfingen zuletzt in Wiesenbach mit 1:2 den Kürzeren zogen. Die Taubertäler sind Favorit und werden sicher nicht den Fehler machen und ihren Gastgeber auf die leichte Schulter nehmen.

DJK Bieringen – SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim: Da das Gastspiel der DJK Bieringen in Hollenbach auf nächsten Freitag verlegt wurde, waren die Jagasttäler am letzten Wochenende spielfrei. Sie hatten also 14 Tage Zeit, das 0:5-Auftaktdebakel gegen den FC Igersheim zu verdauen. Eine enorme Steigerung ist nun natürlich erforderlich, um gegen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim wie beim torlosen Remis im Vorjahr wenigstens einen Punkt an der Jagst zu behalten. Die Höfer-Truppe ließ ihrem 5:3-Auswärtssieg in Dörzbach ein souveränes 3:0 vor eigenem Publikum gegen den TV Niederstetten folgen und sind in dieser Verfassung auch in Bieringen wohl nicht zu bremsen.

TV Niederstetten – SGM Weikersheim/Schäftersheim: Auch das Spiel der SGM Weikersheim/Schäftersheim gegen den TSV Dörzbach/Klepsau wurde verlegt und findet erst am 26. Oktober statt. Somit blieb dem Team von Manfred Wagner die Chance verwehrt, nach dem vielversprechenden 4:0-Auftaktsieg in Gammesfeld gleich nachzulegen. Nun muss die SGM zum Nachbarn nach Niederstetten, der nach dem unglücklichen Last-Minute-Remis gegen Hollenbach II beim 0:3 in Löffelstelzen auf völlig verlorenem Posten stand. Die beiden Derbys im Vorjahr entschied die SGM mit jeweils einem Tor Unterschied für sich – die Hausherren müssen alle Register ziehen, um nicht erneut leer auszugehen.

FC Igersheim – FSV Hollenbach II: Spielertrainer Henning Westphal hatte mit dem FC Igersheim ein Debüt nach Maß – mit einem satten 5:0-Auswärtserfolg in Bieringen hatten wohl selbst kühnste Optimisten im Lager der Schwarz-Gelben nicht gerechnet. Gelingt nach einem spielfreien Sonntag nun auch der Einstand vor eigenem Publikum, wo sich der FC I in der letzten Saison oft schwer tat? Für die Gäste aus Hollenbach, die am letzten Wochenende aufgrund einer Spielverlegung ebenfalls nicht im Einsatz waren, ist dies nach dem 1:1 in Niederstetten bereits die zweite Partie mit Derbycharakter. Vor genau einem Jahr entführte die Zweite des Verbandsligisten mit 3:1 die Zähler aus Igersheim.

TSV Dörzbach/Klepsau – SV Edelfingen: Nach einem Jahr mit völlig blütenweißer Heimweste in der B4 musste sich der SV Edelfingen zum A3-Heimdebüt gegen die Spvgg. Gammesfeld mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Trotz größerer Spielanteile liefen die Grün-Weißen zweimal einem Rückstand hinterher, der jeweils von ihrem Torgaranten Sandro Wolfart egalisiert wurde. Nun müssen die Edelfinger beim TSV Dörzbach/Klepsau antreten, der natürlich alles versuchen wird, die Scharte der 3:5-Heimniederlage zum Rundenauftakt gegen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim auszuwetzen. Die Gastgeber sind durch namhafte Abgänge geschwächt – ein Remis ist für die Edelfinger in Dörzbach auf jeden Fall drin.

SC Amrichshausen – Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern: Nach der Punkteteilung mit dem SC Wiesenbach gab es für den SC Amrichshausen in Tauberrettersheim erwartungsgemäß nichts zu erben. Der Bezirksligaabsteiger setzte sich standesgemäß mit 5:1 durch. Nun hofft das Team um Spielertrainer Florian Wolpert vor eigenem Publikum gegen die Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern auf den ersten Saison-Dreier- schließlich konnte der SCA nach seinem Aufstieg im Juni 2016 beide Heimspiele gegen die Spielvereinigung mit jeweils zwei Toren Unterschied für sich entscheiden. Die Apfelbacher, die am ersten Spieltag spielfrei waren und sich zuletzt vor eigenem Publikum mit dem FC Creglingen die Punkte geteilt haben, könnten mit einem weiteren Remis ganz gut leben.

Spvgg. Gammesfeld – SC Wiesenbach: Nicht zur Muswiesenzeit, sondern schon übermorgen stehen sich die beiden Nachbarn in dieser Saison erstmals gegenüber. Die Gäste aus Wiesenbach vermeldeten nach dem 1:1 in Amrichshausen zuletzt vor eigenem Publikum gegen Aufsteiger FC Phönix Nagelsberg ihren ersten Saisonsieg, die Spvgg. Gammesfeld ergatterte beim anderen Neuling in Edelfingen den ersten Punkt, nachdem sie im Auftaktspiel im heimischen Landwehrstadion von der SGM Weikersheim/Schäftersheim mit 4:0 distanziert worden war. Der SC Wiesenbach könnte der richtige Gegner zur Wiedergutmachung sein, denn der Lokalrivale hatte seit seinem Aufstieg in die A3 in Gammesfeld noch nichts zu bestellen und verlor dreimal mit je zwei Toren Unterschied.