Fußball

Fußball Bundesliga-Frauen der TSG 1899 Hoffenheim besiegen den Tabellenfünften aus Frankfurt nach einer ganz starken Leistung

Letztes Heimspiel der Saison bringt deutliches 4:0

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FFC Frankfurt 4:0

Tore: 1:0 (13.) Isabella Hartig, 2:0 (28.) Nicole Billa (Foulelfmeter), 3:0 (50.) Tabea Waßmuth, 4:0 (70.) Paulina Krumbiegel.

Das letzte Heimspiel der Saison: In den vergangenen Jahren war dies stets der Rahmen für die Verabschiedung der Spielerinnen, die den Verein im Sommer verlassen würden. Aufgrund der fehlenden Zuschauer verzichtete die TSG auf die emotionale Zeremonie. Ein schöner Abschluss sollte es für Leonie Pankratz, Lina Bürger, Sarai Linder und Jennifer Klein mit drei Punkten gegen den 1. FFC Frankfurt dennoch sein.

Im Hinspiel in Frankfurt trennten sich die beiden Teams mit einem Remis (2:2) voneinander. Die TSG hatte am zuletzt am Mittwoch im heimischen Stadion bereits einen 3:0-Erfolg gegen den MSV Duisburg gefeiert. Im Vergleich zu dem Auftritt gegen die „Zebras“ veränderten Jürgen Ehrmann und Gabor Gallai die TSG-Startelf auf drei Positionen. Isabella Hartig begann statt Franziska Harsch im zentralen Mittelfeld, Katharina Naschenweng ersetzte Anne Fühner auf der linken Außenbahn und Nicole Billa übernahm im Angriff für die Wertheimerin Jana Beuschlein.

Die TSG startete stark ins Duell mit dem 1. FFC Frankfurt. Für ihren schwungvollen Auftritt belohnte sich die TSG schon in der Anfangsphase. Isabella Hartig erzielte mit einem tollen Distanzschuss das 1:0. Auch nach der Führung bestimmte das Heimteam das Spiel. Der FFC versuchte die TSG zwar früh zuzustellen, doch immer wieder kombinierten sich die Hoffenheimerinnen gut aus der eigenen Hälfte und sorgten mit ihren mutigen Angriffen für große Gefahr. Folgerichtig erhöhte Nicole Billa in der 28. Minute per Foulelfmeter auf 2:0. Erst dann fand Frankfurt besser ins Spiel und startete erste Offensivaktionen, die die TSG aber konsequent verteidigte. Bis zum Halbzeitpfiff behielt die Elf von Ehrmann und Gallai die Oberhand, auch wenn es nun deutlich enger zuging.

TSG zieht wieder an

Das deutlich bessere Team nach der Pause war dann aber wieder die TSG, die sich schnell wieder Chancen erspielte, in den Zweikämpfen bissiger war und den Ball gut laufen ließ. In der 50. Minute erhöhte Tabea Waßmuth gegen kämpfende, aber zu unpräzise spielende Frankfurterinnen auf 3:0.

Und die TSG gab auch im Anschluss weiter Vollgas. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Frankfurterinnen, die lediglich einen Abschluss zu verzeichnen hatten. Folgerichtig sorgte Paulina Krumbiegel für das 4:0 (70.) und das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können oder sogar müssen, denn einige glasklare Möglichkeiten nutzte die TSG nicht.

Bis zum Schlusspfiff blieben die Hoffenheimerinnen voller Spielfreude und verabschiedeten sich so mit einem über 90 Minuten überzeugenden Auftritt vom heimischen Stadion. pik