Fußball

Fußball Der DFB hat zusammen mit seinen Landesverbänden die wichtigsten Regeln für die Wiederaufnahme des Trainings umfassend bearbeitet

Leitfaden auf dem Weg „zurück ins Spiel“

Archivartikel

Auf „Zurück auf den Platz“ folgt „Zurück ins Spiel“: Der Deutsche Fußball-Bund hat mit seinen Regional- und Landesverbänden den Leitfaden mit den wichtigsten Regeln für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs im Amateurfußball umfassend bearbeitet und um Leitplanken für den Re-Start des Spielbetriebs erweitert. „Zurück ins Spiel“ soll allen Amateurvereinen helfen und den Rahmen für die Erarbeitung der notwendigen individuellen Lösungen vor Ort bilden.

DFB-Präsident Fritz Keller und der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch schreiben in einem gemeinsamen Vorwort: „Für eine Rückkehr zur Normalität ist es noch zu früh. Aber jede Lockerung bedeutet einen Zuwachs an Lebensqualität. Lassen Sie uns auf diesem Weg weitermachen. Lassen Sie uns als Fußball weiter gemeinsam vorangehen, verantwortungsvoll und vernünftig. Die schrittweise Freigabe des Trainingsbetriebs in ganz Deutschland war ein erster großer Schritt, nun soll die Rückkehr ins Spiel folgen.“

Individuelle Lösungen nötig

Unterteilt ist die Broschüre in elf Kapitel. Allgemeine Hygieneregeln bilden die Grundlage, darauf folgen Hinweise zum Vorgehen bei Verdachtsfällen auf Covid-19 sowie organisatorische Vorgaben. Dabei gilt: Die aktuell gültigen, lokalen Verfügungen, die sich innerhalb der Bundesländer unterscheiden, sind bei der Umsetzung des Konzepts immer maßgeblich; ihnen ist zwingend Folge zu leisten. Der Schutz der Gesundheit steht an erster Stelle.

Die in „Zurück ins Spiel“ aufgeführten Hinweise können von den behördlichen Verordnungen zum Teil abweichen. Unter Beachtung der lokalen Vorschriften, Gegebenheiten und Strukturen der Vereine sind daher individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen, die jeder Verein auf sich und die örtlichen Gegebenheiten passend zuschneidet. Der derzeitige Bearbeitungsstand der Broschüre bietet hierfür das Gerüst und wichtige Orientierungsgrundlagen, die bei Bedarf aktualisiert werden.

Um einen bestmöglichen Gesundheitsschutz zu gewährleisten, wird die Sportanlage in drei Zonen aufgeteilt. Das Spielfeld und der Innenraum mit den Auswechselbänken sind Zone 1, die Umkleidebereiche bilden Zone 2. Der gesamte zugängliche Publikumsbereich im Außen-/Freiluftbereich des Sportgeländes wird als Zone 3 bezeichnet. Ausgenommen vom Konzept sind sämtliche sonstigen Innenbereiche von Gebäuden, gastronomische Einrichtungen, Einrichtungen zur Sportplatzpflege und Sporthallen. Hierfür können gegebenenfalls eigene Hygienekonzepte notwendig sein – je nach Verordnungen der Behörden.

Hinweise auf das Angebot

Grundsätze zum Start des Trainingsbetriebs sind ebenso zusammengefasst wie die Hinweise auf das umfangreiche Angebot von DFB.de und fussball.de, das zahlreiche Tipps für abwechslungsreiches Training auch in Zeiten von Corona bereithält, sowie die elementaren Vorgaben für den Spielbetrieb. Ein eigener Punkt befasst sich mit dem Umgang mit Vertragsspielern sowie bezahlten Trainern, bei denen im Sinne des Arbeitsschutzes zusätzliche Bestimmungen zu beachten sind.

Im Bereich „Einschätzungen zum Infektionsrisiko“ wird klargestellt: „Ausgangslage für sämtliche aufgeführten Maßnahmen, Regelungen und Empfehlungen ist die Annahme, dass eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 zwar möglich, die Wahrscheinlichkeit aber durch das Umsetzen der genannten Hygienemaßnahmen sehr gering ist.“ Dennoch könne es immer wieder zu einem lokal erhöhten Infektionsrisiko kommen. Um darauf vorbereitet zu sein und die Fortführung von risikominimiertem Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen, wird eine Empfehlung für verstärkte Hygienemaßnahmen gegeben. Die Einschätzung eines erhöhten Infektionsrisikos wird in Abstimmung zwischen den für die Sportanlage zuständigen Behörden – in der Regel das lokale Gesundheitsamt – und dem betreffenden Verein getroffen. Haftungs- und rechtliche Hinweise sowie eine Übersicht der wichtigsten Links runden den Leitfaden ab. gt/dfb