Fußball

„B-Liga-Cup“ Zwei Vereine über das bevorstehende Kreisturnier

„Länger im Spiel bleiben“

Archivartikel

Es ist so weit: Die Hinrunde in den Buchener B-Klassen ist vorbei, lediglich ausgefallene Spiele werden nachgeholt. Mit dem Abschluss der ersten Halbserie startet der „B-Liga-Cups“ (wir berichteten). Zwölf der 21 Mannschaften aus den beiden B-Klasse-Staffeln haben sich gemeldet und füllen mit Freundschaftsspielen in Form eines Kreisturniers den Rest der Saison.

SV Buch/Brehmen

Drei der vier ersten Mannschaften aus den B-Ligen haben sich angemeldet, darunter auch der „Main-Tauber-Vertreter“ SV Buch/Brehmen. Vorsitzender Christian Schmitt steht den Fränkischen Nachrichten Rede und Antwort.

Herr Schmitt, Wie finden Sie generell die Idee des „B-Liga-Cups“?

Christian Schmitt: Wir finden die Idee sehr gut, ansonsten hätten wir nicht mitgemacht. Es bietet uns die Möglichkeit bei der kurzen Runde länger im Spiel beziehungsweise im Trainingsbetrieb zu bleiben.

Was erwarten Sie sich davon?

Schmitt: Wir erwarten einen schönen Wettbewerb, bei dem auch mal innerhalb der Mannschaft etwas getestet werden kann, ohne den „Druck“ der Meisterschaftsspiele. Es ist ein guter Vergleich der Mannschaften aus der „B1“ und „B2“. Unser Highlight ist natürlich das Derby gegen den FC Eubigheim.

Wie hat die Mannschaft das aufgenommen? Sieh sie es eher als „Gaudi“ oder als ernstzunehmenden Wettbewerb?

Schmitt: Wir sehen das als ernstzunehmenden Wettbewerb, aber natürlich ist das bei der Mannschaft nicht so hoch angesehen, wie die Meisterschaft. Angeschlagene Spieler werden wir wohl nicht einsetzen.

Eintracht Walldürn II

Die Eintracht Walldürn II galt vor der Saison zu den Top-Titelanwärtern in der „B1“. Der Trainer von Walldürn II, Manfred Kuhn, und der zweite Vorsitzende, Mike Hasenstab, verrieten gegenüber den FN was sie von dieser Idee halten.

Herr Kuhn, Herr Hasenstab, Wie finden Sie den „B-Liga-Cup“?

Manfred Kuhn: Jeder bekommt noch ein paar Spiele mehr, das finde ich gut. Andererseits wäre mir eine starke eingleisige Liga lieber, etwa mit einer C-Klasse als Unterbau.

Mike Hasenstab: Ich denke, das steigert die Attraktivität der B-Liga, zumal die Teilnahme ja freiwillig ist. Es ist ein wichtiger Versuch mit diesem Angebot, die doch eher rückläufigen Zahlen von Teams zu bremsen.

Was erwarten Sie sich davon?

Hasenstab: Es ist einfacher, die Jungs bei Laune zu halten. Eine Pause von vier Monaten ohne Wettbewerb zu überbrücken, wäre zu lange.

Wie hat die Mannschaft das aufgenommen? Sieh sie es eher als „Gaudi“ oder als ernstzunehmenden Wettbewerb?

Hasenstab: Natürlich als Wettbewerb, mit Spaß am Spiel. Eine Teilnahme als „Gaudi“ wäre im sportlichen Sinne nicht richtig, dann dürften wir keine Mannschaft melden.

Kuhn: Unsere Spieler haben das überwiegend positiv aufgenommen. Lieber um die goldene Ananas spielen, als gar nicht. mag