Fußball

Kurzinterview Anton Ochs von der SV Viktoria im Gespräch

„Können gut spielen“

Archivartikel

Die SV Viktoria Wertheim ist nach Monaten des Darbens im tiefsten Tabellenkeller der Landesliga wieder zurück im Abstiegskampf und hat nun wieder eine Chance auf den Klassenerhalt. Das sagt Co-Trainer Anton Ochs.

Herr Ochs, erst scheinbar abgeschlagen, dann der Aufschwung und zuletzt mit zwei Siegen der Sprung auf den Relegationsplatz. Wie kam es dazu?

Anton Ochs: Den Jungs wurde bewusst, dass man entweder nächstes Jahr Kreisliga spielen muss oder doch noch mal alles raushaut. Weil die Qualität für die Landesliga ja da ist, haben sie gezeigt, dass sie doch noch Fußball spielen können.

Trug zu den letzten Erfolgen bei, dass die Mannschaft zuletzt unverändert auflaufen konnte und eingespielt war?

Ochs: Ausschlaggebende Punkte waren der Derbysieg gegen Nassig und die Rückkehr von verletzten Spielern in der Rückrunde wie Alex Jesser und ich selbst. Die Truppe hat gesehen, dass noch was drin ist, alles gegeben und so gelang der 4:1-Sieg in Osterburken, und mit 3:1 wurde auch Türkspor Mosbach bezwungen.

Das Restprogramm der SV Viktoria hat es aber in sich; wie sind die Aussichten für den Klassenerhalt?

Ochs: Wir haben noch zwei Spiele, und wir haben es selbst in der Hand. Königshofen ist machbar und für Gommersdorf geht es ja auch noch um alles. Aber wir schauen nicht auf andere Mannschaften, sondern auf uns. Wir haben jetzt gezeigt, dass man auch daheim gut spielen kann. Ein Unentschieden gegen den VfR sollte für den Relegationsplatz reichen, wenn wir vorher in Königshofen gewinnen. Um Nassig auf dem ersten Nichtabstiegsplatz noch abzufangen, brauchen wir schon Schützenhilfe der Konkurrenz; möglich ist alles.

Sind alle Spieler fit?

Ochs: Wir haben zwei, drei angeschlagene Spieler, die hoffentlich bis Sonntag wieder fit sind. Ich selbst werde nicht mehr spielen können, doch sonst sind alle an Bord, die zuletzt gespielt haben; auch Burak Aksit ist wieder dabei. ferö/Bild: Herrmann