Fußball

Verbandsliga Nordbaden Neckarelz reist nach der Pokalpleite in Lauda als Spitzenreiter zum SV Spielberg

Investition in „Eigengewächse“ macht sich bezahlt

Archivartikel

„Wir müssen auch weiterhin mit so viel Einsatz spielen, denn nur so haben wir in dieser Klasse auch eine Chance“, blickt Neckarelz-Cheftrainer Stefan Strerath auf die bisherigen Auftritte seiner Mannschaft in der Verbandsliga zurück. Dabei grüßt der Verbandsliganeuling nach vier Spieltagen mit zehn Punkten von der Tabellenspitze. Dementsprechend lobt Vereinspräsident Dr. Thomas Ulmer die Mannschaft: „Ich bin stolz auf unsere Jungs, die mit Leidenschaft, mit Hingabe, mit Kraft, mit Elan, aber auch Professionalität Neckarelz vertreten. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle bei uns in der Jugend gespielt. Diese kontinuierliche Aufbauarbeit lohnt sich.“ Nun wartet am morgigen 5. Spieltag die nächste interessante Herausforderung. Dann gastieren die Rot-Schwarzen um 15.30 Uhr beim SV Spielberg. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Weber kam am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse gegen die Spvgg. Durlach-Aue nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Nach dem 2:0 Auftaktsieg in Zuzenhausen rettete ein Treffer von Claudio Ritter in der vierten Minuten der Nachspielzeit dem Oberligaabsteiger wenigstens noch das dritte Unentschieden in Folge. Damit hat der SVS nach vier Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und ist ebenfalls ungeschlagen. Dagegen kommt die angestrebte Kooperation zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Spielberg nicht so richtig in Fahrt.

Da eine eigene U23 dem Zweitligisten zu teuer war, sollten talentierten Nachwuchsspielern schon zu Spielberg Oberligazeiten am Talberg Spielpraxis sammeln. Dies wurde jedoch nicht wie gewünscht angenommen. pati