Fußball

Verbandsliga Nordbaden Nach der 0:6-Klatsche gegen die Spvgg. Neckarelz wird es für den VfR Gommersdorf schwer, sich in Mutschelbach zu rehabilitieren

In Zeiten großer Personalprobleme bauen Jagsttäler auf Charakterstärke

Ein ganz schweres Auswärtsspiel steht dem VfR Gommersdorf am Samstag, 12. Oktober, um 15.30 Uhr bevor. Im Karlsbader Stadtteil Mutschelbach empfängt der ATSV die Jagsttäler. Im letzten Jahr als Aufsteiger mischten die „Waldenser“ die Verbandsliga gehörig auf. Am Ende standen sie auf dem vierten Tabellenplatz. Verändert hat sich beim ATSV im Kader fast nichts, was konträr zu den anderen Verbandsliga-Mannschaften aus den Großräumen Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim ist.

Nach dem Stotterstart hat der ATSV-Motor nun die richtige Tourenzahl erreicht. Ganz schlecht für die Gommersdorfer, denn die jüngsten Spiele haben gezeigt, dass die „Waldenser“ zu den Spitzenmannschaften gehören. Dies wurde aber schon vor der Saison prophezeit, es hat nur ein wenig gedauert, bis sie ihre Form gefunden haben.

Und gerade jetzt nach dem 0:6 gegen die Spvgg. Neckarelz müssen die Jagsttäler nach Mutschelbach. Die Vorzeichen für den VfR stehen schlecht. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Sascha Silberzahn ist nach der Roten Karte vom Sonntag gesperrt und Spielführer Fabian Geissler musste angeschlagen durch einen „Pferdekuss“ frühzeitig das Spielfeld verlassen. Der wichtige Abwehrmann für die Jagsttäler, Patrick Mütsch, ist mit seiner Schienbeinverletzung noch angeschlagen, er musste deshalb schon gegen Neckarelz passen. Zudem muss VfR-Trainer Peter Hogen auf die kranken Uwe Walter und Simon Bender auch in Mutschelbach verzichten. Das sind ganz trübe Aussichten für die Hogen-Mannschaft. Nachrücker aus der zweiten Mannschaft sind fast nicht möglich, denn bei der Stöcklein-Lieb-Truppe hat das Verletzungspech noch mehr Spuren hinterlassen.

In dieser schwierigen Situation ist Charakterstärke gefragt. Und die hat die Hogen-Truppe schon öfters bewiesen. eub