Fußball

Landesliga Odenwald Packendes Derby der Külsheimer Stadtteile / Siegtreffer war leicht abgefälscht / Schiedsrichter verletzt sich und wird „ausgewechselt“

Hundheim/St. ist mit dem Glück im Bunde

Archivartikel

Hundheim/St. – Uissigheim 2:1

Hundheim/Steinbach: Brugger, Benz, Christian Münkel, Baumann, Jens Münkel, Dick (83. Pahl), Bischof, Hilgner, Hirsch (46. Alexander Münkel), Fischer (46. Iancu), Öchsner (70. Bundschuh)

Uissigheim: Roßmann, Ruben Diehm (87. Matti Duscheck), Rüttling, Schmitt, Marvin Füger (58. Göbel), Christian Gros, Sladek, Faulhaber, Martin, Morawietz (73. Heerd), Väth (73. Louis Füger).

Tore: 0:1 (33., Foulelfmeter) Faulhaber; 1:1 (45.+2) Hirsch; 2:1 (48.) Alexander Münkel. – Gelb-Rote Karte für einen Spieler der Heimelf (90. + 2). – Besonderes Vorkommnis: Schiedsrichter Icli verletzt sich und wird durch Assistent Yildirim ersetzt (89.). – Schiedsrichter: Furkan Icli (Lauda). – Zuschauer: 185.

Nach vorsichtigem Beginn beider Mannschaften entwickelte sich in der ersten Hälfte ein kampfbetontes, aber faires Spiel, das überwiegend im Mittelfeld stattfand. Die Gäste hatten etwas Oberwasser, wirkten einsatzfreudiger und aggressiver. Die beste Gästechance hatte Jakob Väth, dessen Direktschuss verfehlte jedoch sein Ziel (15.). In der 32. Minute entschied Schiedsrichter Furkan Icli auf Foulspiel im heimischen Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jonas Faulhaber souverän. Der Gastgeber fand nicht ins Spiel und versuchte sein Glück meist mit langen Bällen, die jedoch alle eine sichere Beute der Uissigheimer Abwehr waren. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fand eine weite Flanke von Stefan Bischof mit Florian Hirsch einen dankbaren Abnehmer. Bei seinem Kopfballaufsetzer sah Gästekeeper Lukas Roßmann nicht gut aus, so dass der FC etwas glücklich ausglich.

Alexander Münkel bedankte sich für seine Einwechslung zum zweiten Abschnitt gleich mit seinem ersten Ballkontakt mit dem Führungstreffer. Sein 20-Meter-Aufsetzer wurde noch leicht abgefälscht und war deshalb für Gästekeeper Roßmann nicht zu halten. Das emotionale Spiel entwickelte sich nun zu einem richtigen Derbykracher. Die eifrigen Gäste versuchten alles, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben und belagerten oft das von Marc Brugger glänzend behütete Heimtor. Die Gastgeber wollten mit Kontern die endgültige Entscheidung erzwingen, doch war ihr Offensivspiel oft zu ungenau. Die beste Chance hatte noch Ciprian Iancu, der jedoch freistehend an Roßmann scheiterte. Auf der anderen Seite verteidigten die Heimelf mit Mann und Maus die Führung und hatten dabei das eine oder andere Mal auch Glück. Der Sieg war etwas glücklich.