Fußball

Fußball Gommersdorf vor richtungsweindem Heimspiel

Hogen fordert Steigerung

Ein richtungsweisendes Kellerduell steht am Nationalfeiertag in der Verbandsliga Baden auf dem Programm. Da empfängt der Vorletzte VfR Gommersdorf den Letzten TSV Wieblingen. Die Partie wird um 15 Uhr auf dem Gommersdorfer Sportgelände angepfiffen. Gommersdorf hat sechs, Wieblingen einen Zähler auf dem Konto.

„Die Lage bei uns ist ernst, aber wir sehen es relativ entspannt“, gibt sich Wieblingens Sportlicher Leiter Achim Kees kurpfälzisch locker. Zu viele erfahrene Spieler mit Verbandsliganiveau kehrten dem TSV in der Sommerpause den Rücken. „Unser Budget gibt einfach nicht mehr her“, gab er nach dem verkorksten Saisonstart bekannt.

Für die Gommersdorfer gab es beim Oberliga-Absteiger SV Spielberg am Sonntag nicht viel zu erben. Der 2:1-Sieg der Spielberger war hochverdient. Jetzt gegen die Wieblinger muss der erste Sieg in einem Heimspiel her, um nicht den Kontakt ins Mittelfeld schon frühzeitig abreißen zu lassen. Doch von alleine geht nichts.

Mühlbauer ragt heraus

Konzentration und einen eisernen Willen muss die Hogen-Truppe an den Tag legen, so wie im letzten Heimspiel gegen den VfR Mannheim. Dann ist vielleicht für die Gommersdorfer etwas drin. Bei den Wieblingern ist der 35-jährige Kapitän Kai Mühlbauer die tragende Säule. Er ist bei den Kurpfälzern der Mann, der die junge Truppe anführt. Einst in der Regionalliga bei der TSG Hoffenheim bis in die Kreisliga beim TSV Wieblingen hat er alle Ligen dazwischen gespielt. Wenn es den Gommersdorfern gelingt, den Radius von Mühlbauer weitgehend einzuengen, dann wäre viel erreicht.

„Gabriel Mütsch fehlt aus beruflichen Gründen und Patrick Mütsch hat muskuläre Probleme. Hoffen wir, dass Patrick spielen kann“, sagt VfR-Trainer Peter Hogen. Dass von seiner Mannschaft morgen mehr kommen muss, weiß Hogen: „Wir müssen uns gewaltig steigern, wenn wir gegen Wieblingen punkten wollen“. eub