Fußball

Verbandsliga Nordbaden Beim Tabellenletzten SV Waldhof Mannheim II sollte der VfR Gommersdorf etwas Zählbares mitnehmen

Hogen fordert konzentriertere Defensive

Innerhalb von knapp vier Wochen trifft der VfR Gommersdorf zum zweiten Mal auf den SV Waldhof Mannheim. Dieses Mal am Sonntag (15 Uhr) in Mannheim gegen die zweite Mannschaft des Drittligisten. Die Waldhöfer sind Aufsteiger wie die Gommersdorfer. An das letzte Aufeinandertreffen der beiden haben die Gommersdorfer sehr gute Erinnerungen. Es war das Relegationsspiel im Juni 2015, das die Gommersdorfer durch eine eindrucksvolle Leistung deutlich mit 4:0 gewannen. Die Jagsttäler stiegen damals in die Verbandsliga auf.

In den ersten sechs Spielen kamen die Waldhöfer noch nicht richtig auf Touren. Nur im Auswärtsspiel beim Oberliga-Absteiger SV Spielberg holten sie durch ein 3:3 den bisher einzigen Punkt. Die Mannschaft um den erfahrenen Torhüter Daniel Tsiflidis (35) und den Sturmführer Eric Haffa (28) ist eine junge Truppe zwischen 19 und 21 Jahren, durchsetzt mit zwei bis drei Älteren vom Kader der Ersten, die nach Verletzungen wie bei Mounir Bouziane ihre ersten Gehversuche machen.

Am Samstag gegen den FC Zuzenhausen hatte die Hogen-Truppe Glück. Die Gäste hatten einige Chancen ausgelassen. „Die haben ihre Möglichkeiten fast fahrlässig vergeben“, stellte VfR-Teammanager Daniel Gärtner fest: „Wir dagegen haben unsere Angriffe nicht konzentriert und konsequent ausgespielt. Der letzte Pass war einfach nicht gut genug.“ Die Gommersdorfer haben noch Luft nach oben.

„Aufgabe nicht leichter“

Jetzt beim SV Waldhof II gilt es für die Gommersdorfer positiv abzuschneiden, egal wie. „Ich hoffe, dass wir wieder mal ein Spiel gewinnen. Waldhof ist zwar schlecht in die Saison gestartet, das macht aber unsere Aufgabe nicht leichter“, sagt VfR-Trainer Peter Hogen. Das Quartett, Uwe Walter, Dennis Herrmann, Florian Stelzer und Alexander Beck werden definitiv fehlen. Der 22-jährige Beck wird länger fehlen, denn er muss sich nach seiner schweren Verletzung am Knie operieren lassen. Der VfR-Coach zeigt auf wie es funktionieren könnte: „Wir brauchen eine konzentrierte Defensive und mehr Durchschlagskraft im Angriff, dann haben wir eine Chance“. Zu allem Überfluss ist Abwehrstratege Patrick Mütsch angeschlagen.