Fußball

Fußball In der Bundesliga feierten die Kraichgauerinnen einen klaren 7:0-Erfolg über Essen

Hoffenheimer Frauen auf Torjagd

Archivartikel

TSG Hoffenheim – SGS Essen 7:0

Tore: 1:0 (4.) Nicole Billa, 2:0 (14.) Isabella Hartig, 3:0 (18.) Anne Fühner, 4:0 (23.) Isabella Hartig, 5:0 (50.) Isabella Hartig, 6:0 (66.) Nicole Billa, 7:0 (85.) Lena Lattwein. Zuschauer: 640.

Mit einem glanzvollen Auftritt schlug die TSG die SGS Essen am 4. Spieltag der Frauen-Bundesliga vor heimischer Kulisse mit 7:0. Das Team von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann erwischte einen idealen Start in die Partie: Nicole Billa traf früh zur Führung (4.). Gegen machtlose Essenerinnen erhöhten Isabella Hartig (14., 23.) und Anne Fühner (18.) noch vor der Pause auf 4:0, Hartig (50.), Billa (66.) und Lena Lattwein (85.) nutzten drei der zahlreichen Chancen zum deutlichen und verdienten Endstand.

Zwei Änderungen hatte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann im Vergleich zur Partie gegen den VfL Wolfsburg in der Startformation vorgenommen. Für Luana Bühler, die mit einer Gehirnerschütterung passen musste, startete Chantal Hagel in der Innenverteidigung. Anne Fühner ersetzte Maximiliane Rall auf der linken Außenbahn. Vor heimischer Kulisse und unter Flutlicht startete die TSG effizient. Gegen die SGS Essen nutzten die Hoffenheimerinnen in einer temporeichen Anfangsphase ihre erste richtig gute Chance zur Führung (Billa, 4.). Anschließend blieb die TSG am Drücker, die Gäste fanden überhaupt nicht in die Partie. Binnen zehn Minuten schraubten die Hoffenheimerinnen das Ergebnis dann nach einer knappen Viertelstunde durch Treffer von Isabella Hartig (14., 23.) und Anne Fühner (18.) in die Höhe. Zwar bekamen die Essenerinnen in Folge etwas besseren Zugriff, das Offensivspiel der TSG blieb aber gefährlich. Die SGS startete hingegen nur selten gute Aktionen nach vorne, die die Gastgeberinnen in Bedrängnis brachten.

Besser präsentierten sich die Gäste kurz nach der Halbzeit: Martina Tufekovic vereitelte die erste richtig gute Chance der SGS Essen jedoch mit einer guten Parade. Die Hoffnungen der Essenerinnen, doch noch zurück ins Spiel zu finden, erstickte die Ehrmann-Elf nur wenige Minuten später im Keim. Einen Angriff über Tabea Waßmuth schloss die starke Isabella Hartig mit ihrem dritten Treffer ab (50.). Im Anschluss dominierte die TSG weiter, ließ in der Defensive nur selten etwas anbrennen und überzeugte durch Spielfreude, Offensivdrang und hohes Tempo. Folgerichtig fielen auch weitere Treffer. Nicole Billa erhöhte auf 6:0 (66.), auch in der Schlussphase blieb die TSG torhungrig und Lena Lattwein traf zum 7:0-Endstand. pk