Fußball

Verbandsliga Nordbaden Gommersdorf behält im Kellerduell gegen Wieblingen die Oberhand / Felix Schmidt macht zwei „Buden“

Höherer Erfolg war möglich

Gommersdorf – Wieblingen 2:0

Gommersdorf: Bayha, Bauer, Silberzahn, P. Mütsch (86. Bender), Hespelt, Scheifler (90. Dotzauer), F. Schmidt (88. Gärtner), Geissler, Feger, Würzberger, M. Schmidt (78. Stöckel).

Wieblingen: Gänsmantel, Hilke, Schwabe (46. Feßler), Hormuth (46. Mühlbauer), Hariri, Scalia (81. Aoki), Halter, Strein, Nomiya, Osmanaj (62. Damm), Scalamata.

Tore: 1:0, 2:0 (25., 32.) Felix Schmidt. – Schiedsrichter: Marc Heiker (Kürnbach). – Zuschauer: 150.

Die Jagsttäler versäumten es in dieserm Verbandsliga-Kellerduell schon im ersten Abschnitt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Das Manko der Chancenverwertung setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Aber nicht nur bei den Platzherren, sondern die Gäste vergaben ebenfalls zwei große Möglichkeiten.

Schon in der ersten Viertelstunde vereitelte der TSV-Torhüter Andy Gänsmantel Möglichkeiten der Gommersdorfer. Zunächst hatte Felix Schmidt (8.) den Torhüter umspielt, den darauf folgenden Lupfer von Fabian Geissler lenkte Gänsmantel gerade noch über die Latte. Auch den Flachschuss von Max Schmidt (17.) klärt Gänsmantel bravourös zur Ecke. Die darauf folgende Hereingabe erreichte Dominik Feger (18.) und dessen Schuss wurde gerade noch geblockt.

Dann die hochverdiente Führung der Gommersdorfer: Max Schmidt war der Gästeabwehr enteilt, legte den Ball quer. Felix Schmidt (25.) brauchte nur noch den Fuß hinhalten, und es stand 1:0. Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Max Schmidt setzte sich wieder am Flügel erfolgreich gegen die Attacken der Wieblinger Abwehr durch, passte nach innen, wo Felix Schmidt (32.) den Angriff nach demselben Muster wie beim 1:0 nun zum 2:0 verwertete. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des großzügig leitenden Schiedsrichters hatte die Hogen-Truppe die Chance zum 3:0 gleich mehrfach vergeben. Turbulenzen im Wieblinger Strafraum wurden innerhalb von Sekunden nicht genutzt. Alle drei Schussgelegenheiten der Jagsttäler wurden abgewehrt.

Bayha klärt gegen Mühlbauer

Die Heidelberger Vorstädter gaben sich mit Beginn der zweiten Hälfte längst nicht geschlagen. Doch Gom-mersdorf versäumte es in der Viertelstunde nach der Pause, den Sack endgültig zuzumachen. Zunächst nutzten die zwei VfR-Schmidts ein Getümmel am Fünfmeterraum nicht, und dann verpasste Felix Schmidt einen weiteren Treffer, weil sein Kopfball nicht platziert genug war. So plätscherte die Partie dahin, bis die Gäste ihr erstes Ausrufezeichen setzten: Mustafa Hariri (63.) vergab nach genauem Zuspiel vom Flügel fast kläglich, als er den Ball aus wenigen Metern übers leere Tor setzte. Der zu langsame und oft unkonzentrierte Aufbau des VfR brachte die Heidelberger immer wieder in Ballbesitz. Routinier Kai Mühlbauer (79.) hatte dann Pech, weil der Gommersdorfer Torhüter Nico Bayha seinen Drehschuss klärte. Auf der anderen Seite gab es immer wieder Chancen für die Jagsttäler, die Partie eindeutig für sich zu entscheiden.