Fußball

Verbandsliga Württemberg FSV verliert trotz Führungen

„Herber Rückschlag“

Tübingen – FSV Hollenbach 3:2

Tübingen: Aslan, Zajonz, Zahn, Bok, Dörre (66. Frey), Hollnberger (83. Heinzler), Lack (80. Rosmer), Glück, Almeida, Alfonzo, Braun (55. Haas)

Hollenbach: Hörner, Nzuzi, Hutter, Minder, Kleinschrodt, Hack (73. Krieger), Schmitt, Limbach, Dörner, Rohmer, Uhl

Tore: 0:1 (2.) Limbach, 1:1 (12.) Lack, 1:2 (17.) Minder, 2:2 (61.) Dörre, 3:2 (75.) Frey. – Gelb-Rote Karte: Haas (76., wiederholtes Foulspiel). – Rote Karte: Nzuzi (87., Verhinderung einer Torchance. – Schiedsrichter: Stephan Niggemeier (Villingen-Schwenningen). – Zuschauer: 120.

Der FSV Hollenbach musste die 160 Kilometer lange Reise ins Hohenlohische ohne Punkte und mit einer Roten Karte antreten. „Das ist ein herber Rückschlag für uns. Vor allem, weil wir uns wieder extrem bemüht haben und in der ersten Halbzeit eine tolle Spielanlage hatten“, sagte FSV-Trainer Martin Kleinschrodt nach der 2:3-Niederlage.

Dabei begann die Partie gut für die Hollenbacher. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste nach einem Freistoß von Dennis Hutter in Führung, als Jonas Limbach die Hereingabe zum 1:0 einschob. Die TSG ließ sich von diesem frühen Rückschlag aber nicht beeindrucken und erzielte durch Lars Lack bereits zehn Minuten später von der Strafraumgrenze den Ausgleich.

Offener Schlagabtausch

Auch nach dem Ausgleich behielt das Spiel sein Tempo, wodurch nach 17 Minuten bereits das dritte Tor des Tages fiel. Lorenz Minder und Sebastian Hack kombinierten sich durch die gegnerische Abwehr, woraufhin Minder dem Tübinger Torspieler Hafiz Kerim Aslan im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ und zur erneuten Führung für den FSV vollstreckte. Danach sahen die 120 Zuschauer in Tübingen einen offenen Schlagabtausch.

Im zweiten Durchgang hatte Hollenbach erst zwei Chancen, die Führung auszubauen, doch der Tübinger Keeper machte diese mit starken Paraden zunichte. Dörre erzielte im zweiten Versucht das 2:2. Den ersten Schuss hatte Hörner noch stark gehalten. Das Gegentor war ein Wirkungstreffer, denn Tübingen übernahm das Spiel und erzielte in der 74. Minute sogar den Führungstreffer. In der 87. Minute kam es für den FSV knüppeldick, als der Unparteiische Boris Nzuzi für ein Trikothalten an der Mittellinie mit „glatt Rot“ vom Platz stellte, da er eine klare Torchance bei einem Tübinger Konter verhindert haben sollte. pase