Fußball

Kreisliga A Hohenlohe, Staffel 3 TV Niederstetten fordert im Derby die SGM Markelsheim/Elpersheim / Schwere Aufgabe für Tabellenführer Spvgg. Gammesfeld

Gipfeltreffen bei der SGM Mulfingen/H. II

Dank einer Energieleistung holte die Spvgg. Gammesfeld gegen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim noch einen 0:3- Rückstand auf und behielt einen Punkt im Landwehrstadion. Nun steht der Tabellenführer bereits morgen im Topspiel beim Dritten SGM Mulfingen/Hollenbach II vor einer weiteren harten Bewährungsprobe. Auch die SGM Markelsheim/Elpersheim, die sich mit dem 2:0-Heimsieg im Verfolgerduell gegen den TSV Blaufelden auf Rang zwei hochgearbeitet hat, muss beim Tabellenfünften TV Niederstetten, der den FC Igersheim auf dessen eigenem Platz mit 5:1 abblitzen ließ, eine sehr hohe Hürde nehmen. Nach ihrer vierten Punkteteilung im siebten Spiel zählt für die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim gegen den Drittletzten SC Amrichshausen natürlich nur ein „Dreier“. Die Gäste kommen gestärkt durch den ersten Saisonsieg gegen den SV Harthausen nach Bad Mergentheim. Der Aufsteiger erwartet nun die DJK Bieringen, die sich in der Englischen Woche mit nur drei Toren optimale neun Punkte sicherte, und durch den Sieg im direkten Vergleich zur Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern aufgeschlossen hat. Letztere bestreitet nun das Altkreisduell gegen den FC Creglingen, der trotz 3:1-Halbzeitführung in Bieberehren gegen das neue Schlusslicht SC Wiesenbach nicht über ein Unentschieden hinauskam. Die Wiesenbacher treffen bereits heute Abend im Kellerduell auf den FC Phönix Nagelsberg, der durch die 2:4-Niederlage gegen die SGM Taubertal/Röttingen auf den vorletzten Platz abgerutscht ist. Dem zweiten Saisonsieg wollen die Unterfranken nun im Taubertal-Duell in Röttingen gegen den FC Igersheim gleich den Dritten folgen lassen.

SGM Mulfingen/Hollenbach II – Spvgg. Gammesfeld: Durch die 1:2- Niederlage am Nationalfeiertag in Harthausen und das jüngste Unentschieden gegen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim ist der Vorsprung der Spvgg. Gammesfeld auf drei Punkte geschrumpft. In den nächsten Tagen droht nun der Verlust der Tabellenführung, denn nach dem Topspiel morgen in Mulfingen ist die Landwehr-Truppe spielfrei. Der Bezirksligaabsteiger war am Sonntag spielfrei und musste den Leidensgenossen des Vorjahres, die SGM Markelsheim/Elpersheim, an sich vorbeiziehen lassen. Beide Verfolger haben gegenüber dem Spitzenreiter noch eine Partie in der Hinterhand und mischen somit voll im Titelkampf mit. Können die Jagstäler im Gipfeltreffen den Heimvorteil gegen engagierte und angriffsstarke Gammesfelder nutzen?

TV Niederstetten – SGM Markelsheim/Elpersheim: Beide Teams können selbstbewusst in dieses Derby gehen: Die SGM löste die schwere Hausaufgabe im Verfolgerduell gegen den TSV Blaufelden durch zwei Treffer von Artjom Roman souverän mit 2:0, der TV Niederstetten düpierte den alten Rivalen FC Igersheim und feierte unerwartet deutlich mit 5:1 seinen ersten Auswärtssieg. Dabei bewies Spielertrainer Visar Rushiti, mit drei Toren seine Klasse. Die SGM Markelsheim/Elpersheim, die zurück in die Bezirksliga will, ist nun allerdings ein Gegner ganz anderen Kalibers. Der TVN steht vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim – SC Amrichshausen: Im Treffen der „Remiskönige“ der Liga steht die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim unter Zugzwang, schließlich wartet das Team des Trainergespannes Sascha Höfer und Thorsten Beck noch auf den ersten Heimsieg in dieser Saison, nachdem man sich mit Taubertal/Röttingen und Apfelbach/H. die Punkte geteilt sowie gegen Mulfingen/Hollenbach II klar verloren hat. Zuletzt hatten die Badestädter nicht nur Grund mit dem Schicksal sondern auch mit sich selbst zu hadern, schließlich schafften sie es beim Tabellenführer in Gammesfeld trotz 3:0-Führung nicht, die drei Zähler mit nach Hause zu nehmen. Wie die SGM hat auch der SC Amrichshausen insgesamt bereits viermal Unentschieden gespielt. Am Sonntag gelang nun gegen Harthausen (3:2) der langersehnte erste Saisonsieg, mit dem der Künzelsauer Teilortclub die Rote Laterne nach nur drei Tagen wieder abgab.

Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern – FC Creglingen: Beide Altkreisclubs weisen eine ausgeglichene Gesamtbilanz auf, die, legt man das Abschneiden in der letzten Saison zugrunde, für die Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern ein Erfolg und für die Taubertäler eine Enttäuschung ist. Der Tabellensiebte verlor zuletzt knapp mit 0:1 in Bieringen, der FCC ließ gegen den SC Wiesenbach nach durchaus ansprechenden Leistungen vor der Pause und einer verdienten 3:1-Halbzeitführung gewaltig nach und musste sich deshalb letztendlich mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. Mit einem Remis (1:1) endete übrigens auch die Partie im Vorjahr in Apfelbach – auch am Sonntag wäre eine Punkteteilung keine Überraschung.

SV Harthausen – DJK Bieringen: Dem 2:1-Heimerfolg gegen den Tabellenführer folgte für Aufsteiger SV Harthausen mit der 2:3-Niederlage beim SC Amrichshausen die Ernüchterung. Nun will das Team von Harald Ott mit einem Heimsieg gegen die DJK Bieringen wieder schwarze Zahlen schreiben – kein leichtes Unterfangen, denn die Jagsttäler sind nach der Englischen Woche mit neun Punkten,gewaltig im Aufwind. Vor dem letzten Spiel im September noch Tabellenletzter, hat die DJK jetzt sogar einen Zähler mehr als Harthausen auf dem Konto.

SGM Taubertal/Röttingen – FC Igersheim: Wie der SV Harthausen und der FC Creglingen verbuchte auch die SGM Taubertal/Röttingen bislang neun Punkte, benötigte dafür allerdings eine Partie mehr. Zuletzt drehten die Unterfranken nach 1:2-Halbzeitrückstand in Nagelsberg das Spiel und sicherten sich mit 4:2 den ersten Auswärtssieg. Mit einem weiteren „Dreier“ im Taubertal-Derby gegen Igersheim können die Platzherren nun für eine ausgeglichene Bilanz sorgen. Dieser erscheint recht wahrscheinlich, denn die „Gelb-Schwarzen“ sind derzeit total von der Rolle und haben ihre letzten drei Spiel deutlich verloren.

SC Wiesenbach – FC Phönix Nagelsberg: Im Vorjahr mischte Nagelsberg als Aufsteiger lange Zeit munter vorne mit, ehe dem Team von Witali Baron in den letzten Wochen der Saison die Puste ausging. In die neue Runde startete der FC mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen die DJK Bieringen und war Tabellenführer. Dieser fulminante Start erwies sich als Strohfeuer, denn seither konnten die Nagelsberger kein Spiel mehr gewinnen und wurden bis auf den vorletzten Platz durchgereicht. Noch einen Punkt weniger als der FC hat Gastgeber SC Wiesenbach auf dem Konto, der vier seiner fünf Zähler auswärts holte und zuhause schon dreimal verloren hat. Im Kellerduell heute Abend in Wiesenbach wollen und müssen beide Kontrahenten auf Sieg spielen.