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Fußball Mit Bayern und Sachsen-Anhalt sind zwei Landesverbände nicht dabei / ARD will wie in der Vorsaison für eine umfangreiche Berichterstattung im „Ersten“ sorgen

Finaltag der Amateure ist für den 22. August geplant

Archivartikel

Fast alle Landesverbände ermitteln ihre Pokalsieger der Saison 2019/20 am Samstag, 22. August, im Rahmen des Finaltags der Amateure. Darauf verständigen sich die meisten Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund. Die behördliche Verfügungslage zur Eindämmung des Corona-Virus erlaubt dies nach aktuellem Stand.

Nicht beteiligt sein am Finaltag der Amateure werden die Landesbände aus Bayern, der einen anderen Weg gewählt hat, sowie Sachsen-Anhalt, das den Pokalwettbewerb abgebrochen hat (siehe weitere Berichte auf dieser Seite).

Aufgrund der Covid19-Pandemie konnte der Finaltag der Amateure am ursprünglichen Termin 23. Mai nicht ausgetragen werden können. Die Landesverbände verständigten sich jedoch schnell auf das Ziel, die Ermittlung der Landespokalsieger sowie die Meldung der Teilnehmer für den DFB-Pokal 2020/21 auf sportlichem Weg vorzunehmen und sofern möglich die Endspiele wie in den vergangenen Jahren zu bündeln. Aufgrund der seitdem verbesserten Infektionslage in Deutschland sowie der überwiegenden Öffnung des Trainings- und Spielbetriebs durch die jeweiligen Landesregierungen besteht eine gute Chance, dass die überwiegende Zahl der Landespokalendspiele am 22. August 2020 ausgetragen werden können. Abhängig von den örtlichen Verfügungslagen kann es zu unterschiedlichen Regelungen in den Landesverbänden kommen. Das betrifft unter anderem die Zulassung von Zuschauern. Im Badischen Fußballverband zum Beispiel soll es daher sowohl für das Halbfinale als auch das Endspiel im keinen freien Ticketverkauf geben.

„Nach den Lockerungen der Verfügungslage für Training und Spielbetrieb ist die Ansetzung des Finaltags ein weiterer großer Schritt und Hoffnungsschimmer für den Amateurfußball in Baden und Deutschland“, freut sich BFV-Präsident Ronny Zimmermann. „Es ist ein wichtiges Signal, dass wir es auch unter den schlimmen Umständen geschafft haben, dieses großartige Projekt für den Amateurfußball gemeinsam zu realisieren. Organisatorisch stellt uns die Austragung vor ganz neue Herausforderungen, aber wichtig ist, dass der Ball endlich wieder rollt.“

Austragungsort und Anstoßzeit für die Endspiele werden noch festgelegt, auch die genaue Sendezeit der Live-Konferenzen in der ARD befindet sich derzeit noch in der Abstimmung. Eine Übersicht aller teilnehmenden Landesverbände gibt es unter „www.finaltag-der-amateure.de“. Der Sieger im bfv-Rothaus-Pokal sowie alle weiteren Landespokalgewinner qualifizieren sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, in der sie auf einen Klub aus der Bundesliga oder der 2. Bundesliga treffen.

Steffen Simon, als Sportchef des WDR verantwortlich für die Koordination der Livekonferenz im Ersten, sagt: „Aufgrund der dynamischen Entwicklungen im organisierten Fußball sind die Landesverbände kurzfristig mit der Bitte an die ARD herangetreten, den verlegten Finaltag 2020 im Ersten und auf sportschau.de zu übertragen. Die genauen Details sowie die Sendeabläufe müssen erst noch besprochen werden.“

In Baden steht der erste Finalteilnehmer ereits fest: Noch vor der Corona-Pause bezwang der FC Nöttingen den 1. FC Mühlhausen mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Im zweiten Halbfinale empfängt der ASC Neuenheim den SV Waldhof Mannheim am Samstag, 15. August um 18 Uhr auf dem Fußballcampus Heidelberg.

Viertelfinale in Württemberg

In Württemberg stehen zunächst einmal noch die Viertelfinalpaarungen an: Am 1. August spielen 1. Göppinger SV – TSG Balingen (15.30 Uhr), FV Ravensburg – SSV Ulm 1846 (15.30 Uhr) und TSV Pfedelbach – FV Löchgau (17 Uhr). Abgeschlossen wird das Viertelfinale am 5. August mit der Paarung VfB Stuttgart II – SG Sonnenhof Großaspach (18 Uhr). Das Viertelfinale ist für das Wochenende 8./9. August geplant. bfv/ptt