Fußball

Kreisliga A3 Hohenlohe TV Niederstetten im Spitzenduell mit der SGM Markelsheim/Elpersheim / Badestädter gegen den TSV Ingelfingen gefordert

FC Igersheim unter hohem Erfolgsdruck

Archivartikel

Mit einem 6:1-Triumph gegen den SV Sindelbachtal setzte die SGM Markelsheim/Elpersheim ihren Siegeszug fort und baute ihren Vorsprung auf stattliche fünf Zähler aus, da der Tabellenzweite SGM Mulfingen/Hollenbach II vor eigenem Publikum gegen den TSV Ingelfingen nicht über ein enttäuschendes torloses Remis hinauskam. Während der Tabellenführer nun den Dritten aus Niederstetten zum Spitzenspiel erwartet, steht sein Verfolger vor einer schweren Auswärtsaufgabe bei der SGM Taubertal/Röttingen, die nach ihrer überraschenden 1:2-Niederlage beim bis dato sieglosen Kellerkind SC Wiesenbach bei ihren Anhängern Wiedergutmachung leisten muss. Mit Energieleistungen zwangen die SpVgg Aofelbach/Herrenzimmern den FC Phönix Nagelsberg und der SV Harthausen den FC Creglingen in die Knie. Nun muss sich die Spielvereinigung in Amrichshausen und der SVH beim TSV Blaufelden bewähren. Letzterer entführte am Sonntag alle drei Punkte bei der SGM Bad Mergerntheim/Löffelstelzen, die nun in den roten Zahlen steht und deshalb in Ingelfingen alle Register ziehen muss.

Der FC Creglingen hofft auf einen Heim-Dreier in Bieberehren gegen Remiskönig DJK Bieringen, der sich am sechsten Spieltag beim 2:2 gegen Amrichshausen bereits zum vierten Mal die Punkte mit seinem Gegner teilte. Ein Sechs-Punkte-Kampf geht in Igersheim über die Bühne, wo das Schlusslicht nach seiner 2:6-Derby-Pleite in Niederstetten gegen den Vorletzten SC Wiesenbach unterhohem Erfolgsdruck steht.

SGM Markelsheim/Elpersheim – TV Niederstetten: Optimale 18 Punkte und 20:4 Tore – die SGM Markelsheim/Elpersheim dominiert bislang souverän die A3 und steuert in voller Fahrt auf die Bezirksliga zu. Wer will den Erfolgsexpress stoppen? Einer der wenigen potenziellen Kandidaten war vor Rundenbeginn der TV Niederstetten, der vor dem Gastspiel in Markelsheim allerdings bereits sieben Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter aufweist. Wie die Gastgeber setzten sich auch die Vorbachtäler am letzten Sonntag unangefochten durch und erzielten, ebenso wie die Gäste gegen den SV Sindelbachtal, im Derby gegen Schlusslicht FC Igersheim ein halbes Dutzend Tore – vier davon gingen auf das Konto von Fabian Löber. Der Tabellendritte hat die zweitbeste Offensive der A3 und bislang erst ein Spiel verloren. Kann er den Erfolgsexpress der Hausherren bremsen und den ersten Fleck auf ihrer noch blütenweißen Weste anbringen?

SGM Taubertal/Röttingen - SGM Mulfingen/Hollenbach II: Durch das magere 0:0 vor eigenem Publikum im Künzelsauer Altkreisduell gegen den TSV Ingelfingen ist die SGM Mulfingen/Hollenbach II weiter ins Hintertreffen geraten und liegt nun schon fünf Punkte zurück. Es muss nach zwei sieg-und torlosen Partien unbedingt wieder ein Dreier her. Diesen in Röttingen zu holen wird aber nicht leicht fallen, denn auch die Hausherren haben nach der 1:2-Niederlage beim Vorletzten in Wiesenbach unbedingt etwas gut zu machen, zumal sie jetzt rote Zahlen schreiben. Im letzten Heimspiel trotzten die Unterfranken dem TV Niederstetten ein Remis ab – gelingt ihnen das auch gegen den Tabellenzweiten?

TSV Blaufelden – SV Harthausen: Im Gegensatz zu Mulfingen/Hollenbach II und Taubertal/Röttingen erfreuten die beiden Aufsteiger der Saison 2018/19 am letzten Sonntag ihre Anhänger. Der Tabellenvierte ließ dem 1:0 gegen den Tabellenzweiten nach 0:1-Halbzeitrückstand einen 3:1-Auswärtssieg im Deutsch-Orden-Stadion folgen, während sich der SV Harthausen in einem spannenden, abwechslungsreichen und sehenswerten Spiel auf dem heimischen Waldsportplatz nicht unverdient mit 4:3 gegen den FC Creglingen behauptete. Vor allem mit ihren Freistößen war die Ott-Truppe brandgefährlich – alle drei Treffer der zweiten Hälfte resultierten aus Standards. Kann der Tabellensechste nun auch dem starken Vierten Paroli bieten?

FC Creglingen – DJK Bieringen: Obwohl der FC Creglingen in Harthausen zwischenzeitlich sogar mit 2:1 vorne lag, musste er den willensstarken Gastgebern durch ein spätes Tor doch noch alle drei Zähler überlassen. Mit je drei Siegen und Niederlagen ist die Bilanz der Taubertäler nun ausgeglichen und die Schwarz-Weißen wollen nach ihrem ersten Saison-Heimspiel in Bieberehren gegen die DJK Bieringen unbedingt wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Jagsttäler haben ebenfalls eine ausgeglichene Bilanz, aber erst sieben Punkte auf dem Konto. Am vergangenen Wochenende teilten sie sich beim 2:2 gegen Amrichshausen bereits zum vierten Mal in dieser noch jungen Saison die Punkte mit ihrem Gegner.

SV Sindelbachtal – FC Phönix Nagelsberg: Nach zwei Siegen hintereinander wurde Neuling SV Sindelbachtal beim Klassenprimus in Markelsheim wieder unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgestoßen. Diese Niederlage dürfte der Aufsteiger realistischerweise eingeplant haben. Der FC Phönix Nagelsberg hatte sich dagegen in Apfelbach etwas ausgerechnet, musste aber ebenfalls mit leeren Händen die Heimreise antreten. Kann der Tabellensiebte nun im Künzelsauer Altkreisderby beim Drittletzten in Marlach seiner Favoritenrolle wieder gerecht werden?

TSV Ingelfingen – SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen: Wie die Nagelsberger hat auch der TSV Ingelfingen mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz. Das torlose Remis am vergangen Sonntag in Mulfingen dürften die Kochertäler aber durchaus als Erfolg verbucht haben. Die SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen rutschte dagegen durch ihre zweite Niederlage hintereinander in die roten Zahlen. Der Gast aus Blaufelden drehte nach 0:1-Halbzeitrückstand das Spiel. Gelingt den Badestädtern nun in Ingelfingen wieder ein zählbarer Erfolg?

SC Amrichshausen – SpVgg Apfelbach/Herrenzimmern: Wie die SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen gehören auch der SC Amrichshausen und die SpVgg Apfelbach/Herrenzimmern zu dem Quintett, das je sieben Zähler auf dem Konto hat. Nach dem 2:1 gegen Nagelsberg hofft die Spielvereinigung nun auch gegen den zweiten Künzelsauer Teilortclub punkten zu können. In bislang drei Auswärtsspielen verbuchte der Mergentheimer Altkreisvertreter allerdings – durch das 3:3 in Bieringen – erst einen einzigen Zähler. Die Partie in Amrichshausen ist eine völlig offene Angelegenheit.

FC Igersheim – SC Wiesenbach: Wie in der Abschlusstabelle der abgebrochenen „Corona-Saison“ 19/20 sind der FC Igersheim und der SC Wiesenbach, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge, ganz unten zu finden. Während der Blaufeldener Teilortclub durch den überraschenden 2:1-Sieg gegen die SGM Taubertal/Röttingen etwas Hoffnung schöpfen durfte und jetzt vier Zähler auf dem Konto hat, bezog der sieglose FC Igersheim im sechsten Spiel bereits seine fünfte Niederlage. Im Sechs-Punkte-Kellerduell vor eigenem Publikum steht das Schlusslicht folglich unter Zugzwang gegen den Vorletzten.