Fußball

Kreisliga Tauberbischofsheim Spitzenreiter SV Viktoria Wertheim in Gerlachsheim vor lösbarer Aufgabe / Reicholzheim/D. gastiert in Tauberbischofsheim

Favoritenduell im Mittelpunkt des Interesses

Archivartikel

Mit drei Siegen aus den vergangenen vier Partien hat sich der VfR Gerlachsheim in der Tabelle ins vordere Drittel gearbeitet. Trotzdem geht das Team von Trainer Sascha Hübner nur als Außenseiter in sein Heimspiel am kommenden Sonntag. Gegner wird nämlich kein Geringerer als Tabellenführer SV Viktoria Wertheim sein. Der Absteiger aus der Landesliga hat bisher einen ganz starken Eindruck hinterlassen, wie fünf Siege in fünf Partien bei insgesamt 13:1 Toren auch dokumentieren. In Anbetracht dieser Zahlen sollte es für den Spitzenreiter durchaus möglich sein, beim VfR das „halbe Dutzend“ vollzumachen.

Auch der TSV Tauberbischofsheim, der wie die Main-Tauber-Städter aus der Landesliga abgestiegen ist, hat bislang überzeugen können. Lediglich im direkten Duell mit der SV Viktoria hat es eine Niederlage gegeben, ansonsten wurden alle Partien gewonnen. Nun empfängt man im Tauberstadion den VfR Reicholzheim/Dörlesberg. Der Vizemeister der Vorsaison war eigentlich als ganz heißer Aufstiegsanwärter gehandelt worden, doch dann gingen die ersten drei Partien gleich in die Hose. Nach diesem Fehlstart hat sich das Team zuletzt aber gefangen, wie die beiden Siege gegen den TSV Kreuzwertheim und den TSV Gerchsheim zeigen. Die beiden Partien wurden nämlich in der Gesamtheit mit 10:0. Ob diese offensichtliche Leistungssteigerung allerdings wirklich ausreicht, um auch die Partie in Tauberbischofsheim zu gewinnen, wird erst das Spiel am Sonntag zeigen.

Mehr Siege als Niederlagen haben bisher sowohl der TSV Schwabhausen/Windischbuch als auch der TuS Großrinderfeld auf dem Konto. Nun kommt es zum direkten Duell, bei dem die Ausgangslage klar ist: Wer gewinnt, der gehört definitiv zur Verfolgergruppe der Spitzenteams. Die Gastgeber mussten allerdings in ihren vergangenen beiden Heimspielen jeweils mit Unentschieden gegen schwächer eingeschätzte Gegner zufrieden sein, weshalb man die Favoritenrolle eventuell doch dem TuS aus Großrinderfeld „zuschustern“ muss.

Eine dicke Chance hat zuletzt der 1. FC Umpfertal liegenlassen, als er nach eigener Führung beim bis dahin punktlosen Schlusslicht SV Wittighausen/Zimmern noch eine Niederlage kassiert hat. Bei einem Sieg hätte sich das Team zumindest für die nächsten Spiele in der Spitzengruppe festgesetzt. Nun ist es aber anders gekommen und der FCU muss aufpassen, dass er in der Tabelle nicht noch weiter abrutscht. Ein Sieg gegen Kickers DHK Wertheim wäre da sehr hilfreich. Das wird aber sicherlich kein Selbstläufer, denn die Kombination aus Dertingen, Höhefeld und Kembach hat in dieser Saison auswärts noch gar nicht verloren.

Sowohl der TSV Unterschüpf/Kupprichhausen als auch der FV Brehmbachtal haben zuletzt zwei Niederlagen einstecken müssen. Somit ist die Ausgangssituation vor dem direkten Duell klar: Wer nun erneut verliert, der muss sich für die kommenden Herbstwochenende ganz schön warm anziehen. Wer dagegen gewinnt, darf sich über die Rückkehr ins Tabellenmittelfeld freuen.

Im Tabellenkeller befinden sich derzeit auch die DJK Unterbalbach und der TSV Kreuzwertheim. Beide Teams haben bislang erst einen Sieg auf dem Konto, weshalb sich beide wohl auf einen harten Abstiegskampf einstellen müssen (wobei sie hier mit Sicherheit nicht „alleine“ sind). Probleme haben beide Teams anscheinend mit dem Torschießen, denn sowohl die DJK als auch der TSV haben bislang erst drei Treffer bejubeln dürfen. Ein wahres Tor-Festival ist also nicht zu erwarten.

Mit dem Sieg gegen den 1. FC Umpfertal ist Aufsteiger SV Wittighausen/Zimmern am vergangenen Wochenende ein erster Paukenschlag gelungen. Im Kellerduell gegen den TSV Gerchsheim will der Aufsteiger nun natürlich nachlegen und den ersten Saisonsieg praktisch „vergolden“. Die Gerchsheimer haben derzeit erhebliche Probleme in der Offensive. Erst ein einziger Treffer steht bislang zu Buche. Hier macht sich offenbar bemerkbar, dass mit Ivo Seubert der beste TSV-Torjäger der Vorsaison den Verein verlassen hat.