Fußball

Fußball Vergleich der zwei vergangenen Kickers-Saisons

Erneut starke Rückrunde

Archivartikel

Am Ende steht für die Würzburger Kickers wieder Platz fünf in der 3. Liga zu Buche – wie schon in der Saison 2017/18. Mit einem Blick auf die Statistiken fragen wir nun: Wie unterschiedlich verliefen die beiden Spielzeiten wirklich – die von der Platzierung her gleich endeten?

Punkte: 57 Zähler stehen deren 61 aus der Vorsaison gegenüber. Das hängt auch damit zusammen, dass die Liga dieses Jahr ausgeglichener verlief. Cottbus sammelte gerade einmal zwölf Punkte weniger als die Würzburger – und stieg ab.

Tordifferenz: Mit 56:45 Toren schließen die Kickers die Saison ab. 2017/18 stand man am Ende bei 53:46. Ein sehr ähnlicher Wert, der trotz vier Punkten weniger sogar leicht verbessert wurde.

Auswärtsbilanz: Stolze 33 Punkte holte man in der vorigen Saison auf fremden Plätzen und war damit Dritter der Auswärtstabelle. Dafür lief es am „Dalle“ mit 28 Zählern nur durchwachsen. Nun kehrte wieder etwas „Normalität“ ein: 31 Punkte gab es zuhause, 26 auswärts.

Ausdauer: Wie schon in der Vorsaison wurden die Kickers in der Rückserie deutlich stärker. Beide Male stand der FWK nach der Hinrunde nur auf Rang elf. Dieses Mal gab es in der zweiten Saisonhälfte neun Punkte mehr als in der ersten (2017/18 waren es sogar elf). Mit weniger Startschwierigkeiten wäre in beiden Spielzeiten der Aufstieg möglich gewesen.

Torjäger: Treffsicherster Würzburger war erneut Orhan Ademi: Zwölf Tore aus der vorigen Saison erreichte der Schweizer nun aber nicht ganz (11).

Dauerbrenner: In nur einem Ligaspiel wurde Patrick Göbel, der die Kickers in Richtung Halle verlassen wird, nicht eingesetzt. Damit kommt er auf die gleiche Quote wie in der Vorsaison. Getoppt wird er nur von Dominic Baumann, der nach 35 Einsätzen in 2017/18 in dieser Saison in allen Partien auf dem Platz stand.

Platzverweise: Sieben Rote Karten sahen die Kickers diese Saison – Ligaspitze. Nur vier Platzverweise waren es in der vorigen Spielzeit. Kurios: Die 68 gelben Karten aus 2017/18 wurden exakt wiederholt.

Zuschauerzahlen: Ziemlich genau gleich blieb auch der Ticketverkauf der Heimspiele: Im Schnitt 5450 Zuschauer kamen an den Dallenberg, in der Saison zuvor waren es 5472 (siehe auch Extra-Bericht auf dieser Seite). mbe