Fußball

Kreisliga B4 Hohenlohe SV Wachbach II und TSV Laudenbach am verlängerten Wochenende gleich zweimal im Einsatz

Eine anspruchsvolle Hausaufgabe für die Creglinger SGM

Archivartikel

Wenngleich der TSV Hohebach im Jagsstalderby über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner war, konnte sich der Spitzenreiter der Kreisliga B4 Hohenlohe, der SV Sindelbachtal, mit 1:0 behaupten und bleibt damit auf Titelkurs. Zweiter ist nun der TSV Dörzbach/Klepsau, der das Verfolgerduell gegen den FC Billingsbach unerwartet deutlich mit 5:2 für sich entschied.

Die SGM Creglingen II Bieberehren hat nun sogar die Chance an den spielfreien Billingsbachern vorbeizuziehen, vorausgesetzt sie löst nach dem klaren 4:0-Auswärtserfolg in Weikersheim auch die sehr anspruchsvolle Hausaufgabe in Bieberehren gegen die aufstrebende SGM Mulfingen II/Hollenbach II. Tabellenführer SV Sindelbachtal steht am Sonntag beim SV Wachbach II, der beim Nachbarn in Rengershausen den dritten Sieg in Folge verbuchte, auf dem Prüfstand. Die Elf von Christoph Tremmel hat am verlängerten Wochenende zweimal Heimrecht, da bereits heute der TSV Laudenbach zum Nachholspiel in Wachbach zu Gast ist. Die Vorbachtäler müssen dagegen zweimal auswärts antreten: am Sonntag steht das Gastspiel beim TSV Schrozberg auf dem Spielplan. Die Schrozberger blieben zuletzt beim TSV Althausen/Neunkirchen auf der Stecke, der nun bereits am Samstag den SV Berlichingen/Jagsthausen empfängt. Diese Begegnung war übrigens ursprünglich für Sonntag an der Jagst angesetzt, wurde aber kurzfristig verlegt und gedreht. Eine zumindest auf dem Papier leichte Auswärtsaufgabe muss A3-Absteiger TSV Dörzbach/Klepsau beim Vorletzten SV Edelfingen II bewältigen. Nach drei Niederlagen hintereinander steht der TSV Hohebach beim Schlusslicht in Weikersheim unter Zugzwang. Die SGM Markelsheim/Elpersheim hofft nach dem sehr achtbaren 0:0 in Laudenbach im Kellerderby gegen den SV Rengershausen auf das nächste Erfolgserlebnis.

SV Wachbach II – TSV Laudenbach: Das Altkreisduell fiel am 19. Oktober den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer und wird nun heute Abend um 19.30 Uhr angepfiffen. Die Platzherren verbuchten mit 3:1 im Derby beim SV Rengershausen den dritten Sieg in Folge und überholten damit den TSV Laudenbach, der sich in seinem Nachbarschaftstreffen mit der SGM Markelsheim/Elpersheim mit einem torlosen Remis begnügen musste. Der letzte Sieg der Vorbachtäler gegen die Wachbacher Zweite liegt schon zweieinhalb Jahre zurück, die Platzherren entschieden drei der letzten vier Begegnungen für sich.

SV Wachbach II – SV Sindelbachtal: Nur drei Tage später bekommt der SV Wachbach II den dicksten Brocken vorgesetzt, den es in der B4 derzeit gibt. Spitzenreiter SV Sindelbachtal gewann neun seiner zehn Spiele und lediglich das torlose Remis beim direkten Konkurrenten in Billingsbach ist ein winziger Fleck auf der ansonsten blütenweißen Weste der Marlacher, die sich bereits stolze fünf Punkte von ihren Verfolgern abgesetzt haben. Mit Jorgo Barbas und Routinier Marcel Beck, der mit zwei Treffern die Weichen zum Auswärtssieg in Creglingen stellte und zuletzt das Goldene Tor im Jagsttalderby gegen den TSV Hohebach erzielte, hat SVS- Coach Marco Friedrich gleich zwei sehr torgefährliche Stürmer in seinem kompakten Team.

SV Edelfingen II – TSV Dörzbach/Klepsau: Mit seinem 5:2-Heimerfolg im Verfolgerduell gegen den bis dato in dieser Saison auswärts stets siegreichen FC Billingsbach hat der TSV Dörzbach/Klepsau seine Ansprüche auf den Wiederaufstieg in die A3 eindrucksvoll geltend gemacht. Nun muss die Elf um Spielertrainer Christian Schappes natürlich alles dransetzen um den SV Sindelbachtal, der bekanntlich den direkten Vergleich knapp für sich entschied, nicht enteilen zu lassen.

SGM Creglingen II/Bieberehren – SGM Mulfingen II/Hollenbach II: Der SV Sindelbachtal, der TSV Dörzbach/Klepsau und der FC Billingsbach sind Mannschaften, die schon vor der Saison sehr hoch gehandelt wurden und heiße Kandidaten für die beiden Spitzenplätze waren. Die SGM Creglingen II/Bieberehren hatte dagegen niemand auf der Rechnung- im Gegensatz zur SGM Mulfingen II/Hollenbach II. Während letztere gewaltige Anlaufschwierigkeiten hatte und erst in den letzten Spielen gut in Tritt gekommen ist, legten die Taubertäler einen furiosen Start hin, gewannen sieben ihrer zehn Spiele und sind sitzen nun mit nur einem Punkt Rückstand dem TSV Dörzbach/Klepsau und dem FC Billingsbach im Nacken. Gegen beide muss das Team von Peter Deppisch noch ran.

SGM Weikersheim/Schäftersheim II – TSV Hohebach: Nach drei Niederlagen in Folge hat der Tabellenfünfte TSV Hohebach bereits sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Spitzenreiter SV Sindelbachtal, bei dem sich das Team von Joe Strauß-Brix am Sonntag recht wacker schlug, aber letztendlich doch mit leeren Händen dastand, ist schon völlig aus dem Blickfeld. Noch enttäuschender ist das bisherige Abschneiden der SGM Weikersheim/Schäftersheim II, die sage und schreibe acht ihrer zehn Spiele verloren hat, sich lediglich in den Kellerduellen gegen Rengershausen und Edelfingen II durchsetzte und die Rote Laterne in den Händen hält. Der TSV Hohebach ist am Sonntag in Weikersheim Favorit.

TSV Schrozberg – TSV Laudenbach: Nach sieben Punkten aus den vorausgegangenen drei Spielen ging der TSV Schrozberg beim bis dato zuhause sieglosen TSV Althausen/Neunkirchen leer aus. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Schrozberger vor eigenem Publikum, wo sie sich neun ihrer zehn Punkte sicherten, in dieser Saison deutlich stärker.

TSV Althausen/Neunkirchen – SV Berlichingen/Jagsthausen: Der SV Berlichingen/Jagsthausen wurde vor der Runde zum engsten Kreis der Titelanwärter gerechnet. Was die Jagsttäler aber bislang boten, war eine Riesenenttäuschung. Am letzten Sonntag hatten sie eine - vielleicht notwendige- Denkpause nach zuvor schier unglaublichen fünf Pleiten in Folge. Nun will die Elf um Spielertrainer Sebastian Leuz in der gedrehten und auf Samstag vorverlegten Partie beim punktgleichen TSV Althausen/Neunkirchen diese Talfahrt unbedingt stoppen. Die Hausherren verbuchten am Sonntag gegen Schrozberg im sechsten Anlauf den ersten Dreier vor eigenem Publikum.

SGM Markelsheim/Elpersheim II – SV Rengershausen: Nach dem 3:2-Coup beim heimstarken Nachbarn in Hohebach folgte mit 1:3 im nächsten Derby gegen den SV Wachbach II gleich die Ernüchterung im Lager des SV Rengershausen. Auch nach bereits fünf Heimspielen wartet man also immer noch auf den ersten Punkt vor eigenem Publikum. Die Auswärtsbilanz ist dagegen ausgeglichen: zwei Siege – ein Unentschieden – zwei Niederlagen. Nun steht am Sonntag in Markelsheim gleich der nächste Lokalkampf auf dem Programm. Die heimische SGM ist Viertletzter, hat zwei Zähler mehr als ihr Tabellennachbar auf dem Konto und hofft am Sonntag wie ihr Gast auf den dritten Saisonsieg. H.W.