Fußball

Verbandsliga Württemberg Der FSV Hollenbach ist beim Aufsteiger und Schlusslicht TSV Heimerdingen klarer Favorit

Eigentlich alles klar: Die Torfabrik spielt bei der Schießbude der Liga

Schon 20 Tore hat der FSV Hollenbach in dieser noch jungen Saison erzielt. Sieben davon immerhin auch auswärts. Am Sonntag um 15 Uhr steht nun die Partie beim Aufsteiger TSV Heimerdingen auf dem Programm und da sollen möglichst noch ein paar dazu kommen.

„Es gibt Schlimmerers als zurzeit Spiele des FSV Hollenbach“, sagte Trainer Martin Kleinschrodt am Freitag nach dem 3:1-Sieg gegen die SKV Rutesheim. Der Coach ist zufrieden mit den Auftritten seiner Mannschaft und vor allem mit deren Torhunger. Wobei ihm ein paar Gegentore (9) weniger sicher recht wären – aber auch diese Zahl relativiert sich, da es gegen Backnang gleich vier gab. „Was gut ist, ist, dass wir schwer zu berechnen sind. Vor der Runde sind uns ein paar Einzelspieler weggebrochen. Jetzt spielt jeder aber zehn Prozent besser als vergangene Saison“, sagt Kleinschrodt. „Die Standards passen zurzeit auch, die sind gefährlich und die Verwertung stimmt.“

Gegner Heimerdingen ist noch nicht in der Verbandsliga angekommen. Am vergangenen Spieltag schrammte der Aufsteiger knapp am ersten Punktgewinn vorbei. Durch die 1:2-Niederlage gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen steht Heimerdingen weiter ohne Zähler auf dem letzten Platz. Das Problem scheint die Durchschlagskraft in der Offensive zu sein. Erst zwei Treffer erzielte der TSV in fünf Partien.

Auf die leichte Schulter darf der FSV die Heimerdinger aber nicht nehmen, denn die Leistungen waren durchaus in Ordnung, wenn auch Trainer Holger Ludwig hin und wieder die Einstellung seines Teams kritisierte. „Die haben viele Tore bekommen. Im letzten Spiel gegen Calcio war die Tendenz schon da, dass sie hinten gut stehen und schwieriger zu knacken sind“, sagt Kleinschrodt. „Aber mit unserem Anspruch, unter die Top fünf zu kommen, müssen wir gegen die gewinnen. Das wird ein Abwehrbollwerk sein, jetzt gilt es, den Jungs Maßnahmen mitzugeben, wie wir die knacken.“

Vor der Partie gegen Heimerdingen gibt es einige personelle Fragezeichen: Felix Gutsche holte sich bei der zweiten Mannschaft eine Knöchelprellung, Torben Götz hat eine Dehnung im Mittelfuß, kann aber wohl mit dabei sein. Sebastian Hack pausierte mit einer Magen-Darm-Verstimmung, Fabian Schuler war krank und Marcel Karausch angeschlagen. Aber das sollte zu kompensieren sein. hesch