Fußball

Fußball Hoffenheims Frauen wieder im Mannschaftstraining

Ehrmann: „Ohne ein mulmiges Gefühl“

Gute Nachrichten für die Bundesliga-Frauen der TSG Hoffenheim: Nach fünf Wochen im Kleingruppentraining absolvierte das Team von Trainer Jürgen Ehrmann die ersten Einheiten im Mannschaftsverbund. Die Vorbereitungen für einen möglichen Restart der Frauen-Bundesliga am 29. Mai, für den noch immer die Zustimmung der Politik fehlt, laufen somit auf Hochtouren.

Noch knapp zwei Wochen bleiben der TSG bis zur geplanten Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Mit dem Einstieg ins Mannschaftstraining machte der Tabellendritte nun den nächsten wichtigen Schritt, um sich auf das geplante Top-Spiel beim FC Bayern München vorzubereiten. Vorausgegangen waren die im von der „Task Force Sportmedizin“ ausgearbeiteten Hygienekonzept vorgesehenen ersten Corona-Testreihen, die in der gesamten Mannschaft sowie im Funktionsteam negativ ausfielen.

Ohne Öffentlichkeit

„Alle Beteiligten legen derzeit viel Disziplin und Konzentration an den Tag, sodass wir das erste Mannschaftstraining ohne ein mulmiges Gefühl angegangen sind“, freute sich Trainer Jürgen Ehrmann. „Es tut allen gut, dass wir nun wieder in eine Art Normalbetrieb gehen können.“ Die strengen Hygieneauflagen bleiben bestehen, das Training findet weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

„Wir haben in den vergangenen Wochen in den Kleingruppen viel und intensiv gearbeitet und haben unter Einhaltung der Abstandsregeln auch spielnahe Inhalte einfließen lassen“, so Ehrmann. „Aber Fußball ist ein komplexes Spiel und wir versuchen nun einen Mix zu finden, um wieder ein Gefühl für den Raum und die Abstände zu bekommen, aber auch andere Dinge weiter im Blick zu haben.“

Noch sechs Spieltage gilt es für die TSG bei einem möglichen Restart der Bundesliga zu absolvieren. Außerdem stehen die Hoffenheimerinnen im Viertelfinale des DFB-Pokals, das in Leverkusen stattfinden soll. Für die mögliche Saisonfortsetzung schmiedet das Trainerteam bereits Pläne: „Wir tauschen uns sehr viel aus und sprechen über unsere Eindrücke, um den richtigen Weg zu finden“, so Ehrmann. pik