Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Altkreis-Derby zwischen Weikersheim/Schäftersheim und Wachbach endet vor rund 180 Zuschauern mit torlosem Unentschieden

Edelfingen verspielt Drei-Tore-Vorsprung

Westheim – Mainhardt 0:1

Tor: 0:1 (38.) Marcel Schäfer.

In einem kampfbetonten Spiel mit wenig Torchancen setzte sich der Gast am Ende durch. Der SV Westheim hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte diesen aber nicht nutzen. Die Gäste agierten aus einem kompakten Defensivverbund und lauerte auf ihre Chancen über ein schnelles Umschaltspiel nach Ballgewinn. Das goldene Tor in der 38. Spielminute resultierte genau aus so einer Situation. Der VfL Mainhardt eroberte in der eigenen Hälfte den Ball. Über zwei Stationen kam der Ball zu Marcel Schäfer, der eiskalt blieb und überlegt mit links einschob. Auch die zweite Halbzeit war vor allem durch Ballstafetten im Mittelfeld geprägt. In der 53. Spielminute hatte der SV Westheim die Chance auf den Ausgleich. Ein Fernschuss wurde aber per Kopf geklärt. In der Schlussphase warf die Heimmannschaft alles nach vorne. Aber es blieb dabei, dass man nicht gefährlich wurde.

Weikersh./Schäft. – Wachbach 0:0

Zuschauer:180. – Schiedsrichter: Sascha Wirth. – Besondere Vorkommnisse: Rote Karte (73.) Kevin Scheidel (SGM).

Das Spiel war noch keine zehn Sekunden alt, als Christian Wunderlich nach schöner Vorlage von Zienecker knapp das Tor verfehlte. Wachbach hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, ohne jedoch gefährlich vors Tor zu kommen. Somit ging man mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel, Wachbach bestimmte zwar das Geschehen, konnte sich aber keine nennenswerte Chance erspielen. In der 73. Minute sah Kevin Scheidel von der SGM nach einem harten Einsteigen die Rote Karte, welche aus Sicht der Einheimischen etwas übertrieben war. Wachbach konnte die Überzahl nicht ausnutzen, somit blieb es beim 0:0.

Untermünk. – Altenm./Crailsh. 0:0

Den Zuschauern bot sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches wenig gefährliche Chancen nach vorne mit sich brachte. In der 15. Minute nähern sich die Hausherren das erste Mal dem gegnerischen Tor an, doch der Kopfball von Kalnbach geht knapp am Tor vorbei. Die Partie hielt sich in der ersten Halbzeit meist im Mittelfeld auf. In der 36. Minute hatte der Tura die beste Chance des Spiels, als Erhan Ilmekli alleine nach einem Konter auf das gegnerische Tor zulief.

Sein Schuss wurde aber in letzter Sekunde von Schlussmann Wiedmann pariert. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste direkt zu Beginn eine dicke Chance, doch der Schuss von Toni Saric ging am Tor vorbei. Das Spiel nahm in dieser Phase wenig an Fahrt auf, wobei die Spielgemeinschaft durch ihre Konter immer wieder gefährlich wurde. In der 63. Minute spielten die Gäste schnell über außen in die Mitte und erzielten ein Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Die letzten 20 Minuten wirken zerfahren mit wenig klaren Aktionen beider Mannschaften. In der 83. Minute hatte die SGM die beste Chance auf die Führung. Erst parierte Tura-Keeper Fadera den Ball, dann wurde der Nachschuss auf der Linie geblockt und der dritte Versuch landete neben dem Tor. Am Ende nahmen beide Mannschaften verdient einen Punkt mit aus der Partie.

Michelfeld – Gaisbach 3:3

Tore: 1:0 (10.) 1:0 Kevin Gfärer, 2:0 (35.) 2:0 Stefan Schmieg, 3:0 (37.) Stefan Schmieg, 3:1 (50.) David Kalis, 3:2 (55.) Koppenhöfer, 3:3 (90.+ Nachspielzeit) David Kalis.

Die Gäste, die frühes Pressing betrieben, hatten die erste große Torchance, verpassten aber freistehend. Zweimal scheiterte Nico Nierichlo aufseiten der Gastgeber per Kopf am Torwart der Gäste. Kevin Gfärer machte es in der 10. Minute besser. Nach präziser Flanke von Raphael Blömer köpfte er zum 1:0 ein. Der SSV Gaisbach hatte mehr Ballbesitz, konnte sich aber bislang nicht entscheidend durchsetzen. Die Michelfelder standen in der ersten Halbzeit kompakt und schalteten schnell um. Nach einer Kopfballverlängerung und einer klugen Verlängerung per Kopf war Stefan Schmieg in der 35. Minute zur Stelle und erzielte das 2:0 für Michelfeld. Eine Bilderbuchflanke von Raphael Blömer leitete das 3:0 ein. Der Ball fiel Stefan Schmieg beinahe auf den Kopf, aber er veränderte die Flugrichtung des Balls noch gegen die Laufrichtung des Torwarts. Mit viel Elan kamen die Gäste aus der Pause, und Kalis war in der 50. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Stelle, und es stand 1:3. Gefühlt gewannen die Michelfelder bis zur 55. Spielminute keine Zweikämpfe, bekamen keinen Zugriff. Fast schon folgerichtig viel durch einen Traumschuss von Koppenhöfer aus 18 Metern das 2:3. Ab der 70. Minute fingen sich die Michelfelder auch wieder und in der 75. Minute mussten die Gäste auf der Linie klären, als viele auf TSV-Seite schon den Torjubel auf den Lippen hatten. Noch zwei weitere aussichtsreiche Chancen konnten die Michelfelder nicht im Tor unterbringen. Warteten viele schon auf den Schlusspfiff des Schiedsrichters, kam noch einmal der Torjubel der Gäste dazwischen. In der Nachspielzeit war es erneut Kalis, der zum 3:3 traf.

Bühlerzell – Edelfingen 3:3

Tore: 0:1 (38.) Fabian Zürn, 0:2 (51.) Max Czeczatka, 0:3 (59.) Sarja Jarjusey, 1:3 (83.) Anthony Riek, 2:3 (87.) Kevin Maintok, 3:3 (89.) Philipp Krupp. – Schiedsrichter: Dorian Freidel (SC Abstatt / SRG Heilbronn). – Zuschauer: 105.

Es gibt Fußballspiele, die man nicht vergisst – das gestrige war so eines. Bühlerzell sah bis zur 82. Minute bei einem 0:3-Rückstand wie der sichere Verlierer aus. Den Sportfreunden gelangen aber in einer fulminanten Schlussphase noch die Tore zum Ausgleich. Vom Anpfiff weg war die Spielorientierung der Gäste zu erkennen. Sie versteckten sich nicht. So entwickelten sich erste 20 Minuten, ausgeglichen, aber ohne die nennenswerten Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Hälfte gab es Vorteile für die Gastgeber. Sie waren dabei dem 1:0 sehr nahe. Die Direktabnahme von Christian Stein nach einer Linksflanke landete direkt in den Armen des stets aufmerksamen Gästetorhüters Bastian Linsenmayer (20.). Glück hatte dieser, als die weit gezogene Flanke von Christian Stein in der 30. Minute am Innenpfosten des Gästetores landete. In Führung gingen aber zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend die Gäste. Fabian Zürn traf mit seinem Schuss aus 18 Metern zum 0:1. Ein Tor mit Signalwirkung über eine längere Zeit. In der 52. Minute erhöhte Max Czeczatka auf 0:2. Sieben Minuten später markierte Sarja Jarjusey das 0:3. Zwei mal war Bühlerzell regelrecht von den Gästen ausgespielt worden. Und es wäre auch ein weiteres Tor für Edelfingen möglich gewesen. In der 71. Minute hatte Bühlerzell dann seine erste Torchance seit der 30. Minute. Philipp Krupp verzog aber flach im Abschluss. In der 83. Minute gelang dem eingewechselten Anthony Riek nach dem Querpass das 1:3. Wenig später verpasste Bühlerzell bei einer Dreifachmöglichkeit das zweite Tor. Kevin Maintok drückte in der 87. Minute nach der flachen Hereingabe von der rechten Seite den Ball zum 2:3 über die Linie. 120 Sekunden später war es Philipp Krupp, der aus der Drehung heraus den Ball zum 3:3 unter die Latte setzte.

Leukersh./M. – Niedernhall/W. 1:5

Tore: 0:1 (6.) Benno Schneider, 0:2 (23., Elfmeter), Luca Heinle, 0:3 (45.) Yannik Braun, 0:4 (56.) Yannik Braun, 1:4 (62.) Jan Schöller, 1:5 (90.) Jannis Weisler.

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Bezirksliga-Neulinge Spfr. Leukershauen und verloren vielleicht mit meinem Tor zu hoch, gegen eine spielfreudig aufdrehende Spielgemeinschaft aus Niedernhall. Nach einem Eckball von Niedernhall konnte der Ball nicht geklärt werden und sprang vom Rücken von Benno Schneider ins Sportfreunde-Tor. Dieses Tor beflügelte Niedernhall. Ein ums andere Mal musste die Sportfreunde-Abwehr ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um die Gäste-Stürmer zu stoppen. Dies gelang in der 23. Minute nur durch ein Foulspiel im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Luca Heinle gekonnt zum 0:2. Leukershausen fand danach kein Mittel, den Gegner unter Druck zu setzen. Praktisch mit dem Halbzeit-Pfiff erzielte Yannik Braun das Tor des Tages, als er beherzt aus 25 Metern abzog und mit einem strammen Schuss den Ball im linken Winkel der Sportfreunde versenkte. Leukershausen wurde kurz nach der Halbzeit wieder kalt erwischt. Wiederum war es Yannik Braun in der 56. Minute, welcher sah, dass der Sportfreunde-Keeper zu weit aus seinem Tor heraus war. Mit einem schönen Bogenschuss erzielte er das 0:4. Danach nahm Niedernhall etwas Gas heraus. Leukershausen kam zu Chancen. Eine davon nutzte Jan Schöller in der 62. Minute zum 1:4. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Jannis Weisler, welcher von halbrechter Position aus zwölf Metern abzog und Torhüter Alexander Schmieg keine Chance ließ.

Ilshofen II – Dünsbach 0:0

In einem über weite Strecken intensiven Spiel, auf schwer bespielbaren Boden, trennten sich im Derby vor zirka 250 Zuschauer Ilshofen und Dünsbach mit einem torlosen Unentschieden. Die beiden Abwehrreihen standen an diesem Tage sehr gut.

Es gab zunächst keine nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. In der 22. Minute erzielte der TSV Dünsbach ein Tor, doch Florian Grahm stand im Abseits. Danach kam mehr Schwung in die Partie, und es gab Chancen auf beiden Seiten. In der 45. Minute die erste Großchance für Dünsbach, doch Luca Gronbach verzog. Im Gegenzug erwischte Pascal Steigauf den Ball, und Torspieler Jens Konstan der Gästeelf hatte keine Probleme, den Ball zu halten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Ilshofen zwei Chancen, die aber ungenützt blieben. Die Ilshofener machten nun mehr Druck, blieben aber ohne Erfolg. In der 69. Minute hatte Ilshofen eine Großchance zur Führung, die aber vergeben wurde. Das Spiel wurde immer intensiver, es ging hin und her. In der 85. Minute hatte Dünsbach die größte Chance im Spiel. Philip Schaffert, der kurz vorher eingewechselt wurde, schoss am Tor vorbei.

Obersontheim – Neuenstein 3:1

Tore: 0:1 (11.) Florian Langer, 1:1 (71.) Andrej Nagumanov, 2:1 (85.) Kai Graf, 3:1 (87.) Andrej Nagumanov. – Schiedsrichter: Timur Daler.

Der TSV Obersontheim gewann die Partie mit 3:1 pflichtgemäß. Auf die Siegerstraße brachte Florian Langer sein Team in der 11. Minute. Andrey Nagumanov versenkte den Ball in der 71. Minute im Netz. Das Spiel neigte sich seinem Ende entgegen, als Kai Graf das 2:1 aus dem Ärmel zauberte.

Mit dem 3:1 sicherte Nagumanov dem Gastgeber nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Treffer.87.)