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Drittligisten erlösen mehr Geld

Insgesamt erzielen die 20 Fußball-Drittligisten in der laufenden Spielzeit 14,44 Millionen Euro durch Trikot- und Ärmelsponsoring. Der FC Würzburger Kickers kassiert dabei aus seinen drei Rechtepaketen (Trikotsponsoring, Ärmelsponsoring, Ausrüstersponsoring) rund 550 000 Euro. Damit belegen die Kickers in der Vermarktungstabelle den 14. Platz. Spitzenreiter ist der TSV 1860 München mit Einnahmen in Höhe von 1,4 Millionen Euro, gefolgt vom 1. FC Kaiserslautern (1,2 Millionen Euro), Eintracht Braunschweig (1,75 Millionen Euro) und Preußen Münster (1,00 Millionen Euro). Schlusslicht ist der SV Meppen (250.000 Euro).

Zum Vergleich: Die 18 Vereine in der 2. Bundesliga erlösen über die genannten drei Pakte rund 45,9 Millionen Euro. Damit wird erneut der große finanzielle Abstand zwischen den beiden Profiligen deutlich. Das geht aus einer Analyse des renommierten Magazins „Sponsors“ hervor. Für ein Novum im deutschen Profifußball sorgte dabei ein Glück-spielanbieter, welcher gleich bei sieben Vereinen als Hauptpartner mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,9 Millionen Euro auftritt.

Zusammen erhalten die Drittligisten von ihren Hauptsponsoren in der laufenden Spielzeit eine Summe von 8,25 Millionen Euro (Schnitt: 412 500 Euro). Im Vorjahr bezahlten die Unternehmen 6,8 Millionen Euro. Damit verbuchte die 3. Liga eine Steigerung der Einnahmen von rund 21 Prozent. pati